illegale Termine

26.08.2017

20.00 bis 22.00 Uhr

800 Jahre Gemeinde Hohenwestedt
Hohenwestedt-Woche
Am Park 10
Wilhelmshöhe
24594 Hohenwestedt

04.11.2017

21.00 bis 23.00 Uhr

Gasthaus "Zur Tenne"
In den Steinen 6
30974 Wennigsen / Degersen

Schnattergerät
(05103) 8013
Elektropost
@ @ @

18.11.2017

21.00 bis 23.00 Uhr

Schützenhaus
Schützenstraße 3
21376 Salzhausen

Und genau hier könnte Ihre Veranstaltung stehen!!

Wir bedanken uns nochmals ganz herzlich bei den Besucherinnen und Besuchern
sowie den Veranstaltern unserer Konzerte:

am 22.07.2017 in Heiligenhafen (Hafenfesttage)

am 16.04.2017 in Jübek (ILLEGALES Osterfeuer)

am 10.12.2016 in Lübeck (Rider´s Café Music Club)

grau in grau
fieser Nieselregen
fünf Stunden Wartezeit
ein ganzer Haufen Privatprobleme
Und die abenteuerliche Anfahrtsstrecke
gleicht schlicht einem unbezwingbaren Hindernisslauf.

DAUERBAUSTELLE - das heißt:
bis dato eigentlich nix so wirklich gut.

Cut
Klappe, die 2te
Comming home (Falco)
fähiger Bühnentechniker
ohne überflüssige Praktikanten ;-)

Rinderrouladen, Rotkohl und Kartoffeln
soweit das Auge reicht - das ist nur der Notfall?
unbelievable - einfach unglaublich lecker - morgen Resteessen.

Sehr stylische Admiräle von Schneider
mischen das geneigte Publikum maßgeschneidert auf.

Im Abwarteraum direkt hinter der Bühne
zur Abwechslung die leisere Gangart.
Fröhlichkeit @ Weihnachtsmarkt.
Ganz doll sehr schönes Ding!!

Eine Überdosis Fencheltee
in der Dreiliterklasse:
gewöhnungsbedürftig.
Aber irgendwas
ist ja immer ...

In Musik
die glatte Eins
für´s Publikum & Bande
Zusammenspiel - die gesamte Partie

Mitternacht: letzte Ansage
jauchzet, frohlocket
bin dann ´mal weg

am 19.11.2016 in Poyenberg (Winter Open Air)

am 24.09.2016 in Bordesholm (Albatros)

am 09.07.2016 in Bredeneek (Biergardenparty, die Zweite)

Ohrensausen - bei mir piept´s.
Harder, faster, louder -
Obergrenze erreicht.

Rock´n Roll is dead im Partyzelt
auf einer 20 cm Bretterbühne.
mit Sparlicht von hinten.
Dafür incl. Vorband
ohne Vertrag und
excl. Catering.

Bock auf Rock?!
Nicht um jeden Preis ...
"Verträge sind da. um sie zu brechen."
Kann man machen, muss aber nicht unbedingt!!
Übel, übel, sprach der Dübel, als er in der Wand verschwandt.

Widrige Rahmenbedingungen;
machen wir doch glatt das Beste d´raus.
Kopfkino einschalten; "Hallo Wembley, seid ihr gut drauf?!"
"Yeah, yeah, yeah", die Jungs und Mädels vor der "Bühne" waren supergut.

Völlig abgefahren,
aber dafür immer wieder:
Zurück in die Vergangenheit-"Meetings".
Laura, Grundschule, 16 Jahre nicht auf dem Schirm.
"Die Kinder sind groß" - das gibt der TorTour doch gleich einen anderen Sinn.

Sollte in der digitalen Streichelgerätgesellschaft im headdown-Modus
etwa ein kleines Plätzchen für analoges Dasein da sein?!
Daumen hoch - das nehmen wir gern ...

am 02.07.2016 auf Langeneß (Kultur auf den Halligen)

Wir sind dann ´mal weg.
Reif für die Hallig.
Volldampf voraus.
16.00 Uhr und
Tschüß.

"Lass dein altes Leben hinter dir
und geh´durch diese neue Tür."
(Revolverheld)

Vorab eine glasklare Ansage von Malte (Veranstalter),
der konkurrenzlose Held für mehr als einen Tag
an der bordeigenen Beschallungsanlage:
Bloß kein´ Stress - alles easy going.
100% holy Wacken experienced.

Und das war
nich´ nur so´n Schnack,
sondern einfach nur unfassbar geil.

ILLEGAL 2001 auf der
Anzeigetafel in Schlüttsiel.
Treckertransfer bis direkt vor die Bühne.
Helping hands everywhere - Kuschelkurs - volles Rohr.

Stellen die den Musikkrempel auch noch auf die passende Bühnenseite.
Genau das haben sie getan - schon wieder. Leute, ihr seid absolut die Besten.
Für Essen und Trinken ist gesorgt - hinter der Bühne, im Gasthaus, auf dem Gelände.
Selbst der dauernd laufende Hungerhaken konnte das beim besten Willen nicht abarbeiten.

Die überaus verdienstvollen Fußballhelden der Nation
hatten ebenfalls große Mühe, alles ´reinzukriegen.
Hörten wir auf der Fahrt über´s Wattenmeer.
Nebelhorn - und dann waren wir Helden
für einen perfekten Tag mit euch.

Abschluss - letzter Wunsch:
Wacken rulez - nur einmal.
Vorband für Firefighters
oder Band im Dixieland.

Peace, love &
Rock´n Roll

am 22.06.2016 in Kiel (Kieler Woche)

Schwupps - schon wieder zehn Jahre vorbei.
2006 wurden wir für die Kieler Woche reanimiert,
um in Folge dann regelmäßig für euch aufspielen zu dürfen.
Zwei Mal etwas kleiner, dann extrem groß - mit Bühne in Hanglage.
Heute wieder zu Hause - bereits das achte Konzert im Zirkus- / Musikzelt.

Da weiß man, was man hat.
Veranstalter, Organisation, Technik,
Konzertbesucher, Bande - passt gut zusammen.

Dürfen sich die Volontäre beim Kieler Express
nur allzugern im Verfassen abfälliger Bemerkunngen üben -
Jungs und Mädels wollen ihre altbekannten Songs zum "Mitgrölen",
zurück in die Zukunft reisen und vor allem für zwei Stunden vieles vergessen.

Optisch hat uns ein überaus "genialer" Einfall um stolze sechzehn Jahre zurückversetzt,
musikalisch jedoch deutlich nach vorne gebracht - wenn auch sehr lautstark.
Fiete "Dr. Schlüter" sei auch für die reiferen Abgänger gedankt.

Bis ´17 bringt unser ohrenbetäubter Praktikant
auch die erneuerte Musikspielzeugsammlung unter Kontrolle;
dann können wir auf Saiten der Stadt Kiel "Same procedure als every year"
den ewigen KN-Musiknörglern alle zusammen noch einmal ein paar Liedchen trällern.

am 27.03.2016 in Jübek (ILLEGALES Osterfeuer)

Außentemperatur einstellig.
Ergiebige Regenfälle.
Dienstbeginn
22.00 Uhr.
Toll!!

Gewerkschaften und
Menschenrechtsorganisationen
versagen kläglich - absolute Fehlanzeige.

Analog dem Futter im Musikeraufbewahrungsbereich.
Anstatt "Himbeereis zum Frühstück"
(Hoffmann & Hoffmann)
Kuchenreste zum
Abendbrot.
Toll?!

Ein unter dem Strich durchaus
ungewöhnlicher Zeitvertreib.

Normal wäre
am Ostersonntag:
Ofen an, Weinflasche auf ...
oder alternativ ein paar Bierchen verhaften.
"Und Tschüss" (Ohrbooten)

Das Normalprogramm gibt es
auch hier und heute
(wie schon so oft)
nicht mit uns!!

Unser Mann für alle "Felle" (Jens) trommelt,
obwohl er gehörig die Nase voll hat
und eine stark eingeschränkte
Transportfähigkeit
attestiert
wurde.

"The show must go on"
(Queen, Pink Floyd)

Weit vorne macht Thomas,
ohne lange zu fackeln, kurzen Prozess:
Dresscode für frohe Ostern: Shorts und T-Shirt.
Wirken Aufwärmübungen für die Stimme möglicherweise
doch globaler, als bis dato von der Wissenschaft angenommen?
Oder war die Klamotte etwa beheizbar - so usb- / bluetoothmäßig - fake?

Konfortable drei Kaputzen aus fünf Schichten Funktionsbekleidung;
sehr wahrscheinlich eher etwas für diese Grundschullehrer.
Seit achtzehn Jahren keinen Gitarrenständer mit "bei" ...
und "nu" gleich einer für den kompletten Gitarristen.

"Rock is finally dead. It was murdered."
(Gene Simmons - Kiss)

Digital gesehen (Copy kills music)
liegt The Deamon sicherlich nicht ganz daneben,
aber analog und in Echtzeit funktioniert´s doch wunderbest.

Besonders an den historischen Spielstätten mit Kultfaktor.
Zwei Schwermetaller moschen zu "Sei mein Freund",
eine Bierbank wird vom dosenbiergebildeten
Single zur Tanzpartnerin auserkoren
und in der ersten Reihe singt
eine ganz junge Lady
mit Begeisterung:
"Nie wieder ..."

Doch, doch - in Jübek schon.
Sollten wir unbedingt wiederholen.
Weil es ein ungewöhnlicher Zeitvertreib bleibt.

am 05.09.2015 in Bredeneek (Guerilla Biergardenparty)

"Und wie wird das heute?"
= Standartsituation
Thomas Lötzsch
Bandschwur

Schietwetter -
vom Winde verweht.
"Nordisch by nature" (Fettes Brot)

In the middle of nowhere.
Bermudadreieck KI - PLÖ - NMS.
Bereits geringste Erwartungen könnten
genau hier völlig mühelos untertroffen werden.

Zeitsprung - Flux Compensator
"Das war besser, als in der Ostseehalle!!"
(Mein Sänger, Texter & Komponist nach dem Konzert)

Hier die Analyse:
Ein perfektes Zusammenspiel
zwischen suboptimaler Ausgangslage
und Leuten, die das einfach nicht akzeptieren.

Publikum, Schallfirma, Soundmensch, Veranstalter,
Familie und viele Freunde aus den ganz, ganz alten Zeiten.
"Einmal um die Welt" - Reisende aus Heide, Schwarzenbek & Düsseldorf.

Und meine lieben Musikfreunde spielten Dinge, von denen sie noch niemals ahnten.
Können wir gern weiter machen - aber bitte im Bredeneecker - nicht in der "Sparkasse(n)arena"!!

am 04.09.2015 in Taarstedt (Angeliter Open Air)

Wieso, weshalb, warum?!
Doppelpack zu Schuljahresbeginn.
Während daheim der Schreibtisch kollabiert,
sind wir dann lieber mal weg - zum Krach machen - Flüchtlinge.

Luxusflüchtlinge.
Heute ganz sutsche
75 Kilometer nach Taarstedt
(liegt so um und bei Schleswig, also Heimspiel)

Der ruhmreiche Erfolgszug von Santiano
macht´s möglich ... Sangit fehlt.
Und wir dürfen dann ´mal ran.

Bei Arne, Enrico und Hieronymus ihrer Weltbrauerei.
Aus einer bierseeligen Idee wurde Wirklichkeit.
Dann aber auch gleich was für eine.
Filterloses in Ein-Literflaschen
an nur vier Verkaufsstellen.
"Hopfen und Malz -
Gott erhalt´s."

Wieso, weshalb, warum?!
Frisch, nordisch, herb.
Solche Leute braucht
das allerschönste
Bundesland!!

Die Musik
Ach ja, war auch gut.
Wird eigentlich immer noch besser.
"Wir sind gebor´n, um frei zu sein." (Rio, mein König)

am 01.08.2015 in Tönning (Packhaus-Festival)

Die eindeutig "guteste" Nachricht zuerst:
Die Scorpions haben ECK "abgesargt."
No "Wechselwinde" am Nordstrand.
("Wind Of Change - isch Meine")
Danke - das ist very best off.
Ein unmoralisches Angebot
geht an uns vorüber.

Das ist im Restleben bedauerlicherweise
nicht immer so selbstverständlich.
Die Uhr tickt gnadenlos.
Nur eine Richtung;
nie rückwärts.

Dabei wäre eine Rückspultaste
bei Gelegenheit schon fair ...

Also werden wir weiterhin versuchen,
dem Glück nicht hinterherzulaufen,
sondern ihm entgegenzugehen.
"Musst du dir ´mal merken!!"
(Bauer Trede - Wacken)

Heute war wieder viel Glück im Unglück.
Der Weg führt durch das Dorf "Oha"
hinweg über das Rinnsal "Sorge".
Fängt ja wieder ganz toll an.

Geht dann auch munter so weiter.
Anfahrt quer durch den Einlass
und den Zuschauerbereich.
Kann man machen, aber ...
Essen nach der Arbeit.
Kann man machen ...
Teuer Krempel per
Handkarren über
Pflastersteine.
Fettes Sorry ...
geht gar nicht!!

Die Strampelanzüge sind
von heut´an Geschichte.
Gingen per Eilkurier
ab nach Hannover.

Und alles wird gut.
Klangprobe im Schnelldurchlauf.
Supersanftmütige Vibes vor, auf und hinter
den Brettern, die gelegentlich eine zweite Welt bedeuten.
Wenn die erste zum wiederholten Male ganz eindeutig zu anstrengend war.

Im Gästebuch steht, wir sollen weitermachen.
Mit so einem Publikum nur allzu gerne.
Mit hochkommunikativem Sänger
und der überaus gelungenen
Kombination aus überlegt
und standimprovisiert
immer - sowieso.

Ihr Fett weg bekommen die anderen
"Randlatten" in folgenden Folgen.
Wird ansonsten zu kitschig.

Aber Major Tom kriegt trotzdem noch ein Dankeschön.
Selbst für deine Mannschaft auf der Bühne war das
ein schick gepflegtes Stück Abendunterhaltung.

Jetzt fehlen uns neben dem Verzicht auf
Lauthalbstärke & Individualinteressen
eigentlich nur ein paar neue Lieder.

Dann gibt´s endlich weniger:
Traumschiffuniformen,
Zwergenkostüme,
Häschenoveralls,
Strampelanzüge,
Hummelfummel.

Oder bei Bedarf eben auch noch mehr davon!!
Peace, Love & Rock´n Roll

am 11.07.2015 in Bad Segeberg (Kultursommer)

"Ist das so,
ich meine muss das so?!"
(Sie waren die Helden und das
Sprachrohr einer ganzen Generation ...)

Wir waren auch schon ´mal Helden;
im letzten Jahrhundert - immerhin nach ´m "Kriech".

Einige wenige Jahre später, also heute:
"We could be heroes just
for one day"
(Bowie)

Die Kieler "Nachtrichten"
erhören uns - lobend.
Falscher Film?!

Held des Tages - ganz eindeutig: Eisenmann,
der Erste an vorderster Front,
unser Marathon-Sänger,
selbst nach einem
schmerzvollen
Absturz:

unbremsbare
Punk-Gene ...

Ebenfalls supergeil:
Bühnentechniker,
Veranstalter
Bezwinger,
Fotomann.

und:
"Kuult", eine sehr geile Band
aus Essen (NRW).

Essen.
Darf es ein
bisschen mehr sein?
Ja, ganz deutlich und sehr gerne.

In der ersten Reihe
sind zwei Musikfreundinnen
überaus verblüffend textsicher.
Mit noch nicht einmal "Sweet little sixteen".
(Mr. Idol - aber wir sollen doch lieber zu den Scorpions.)

Und genau hier schließt sich der Kreis.
Die kriegen unsere Strampelanzüge,
verweigern sich mit uns und
Winnetou den ewigen
Jagdgründen ...

"Punk is Dad"
(Ohrbooten)

am 04.07.2015 in Albersdorf (Waldbühne Open Air)

"39,2 Grad! War das der Hitze-Höhepunkt?"
"So versuchen die Deutschen,
cool zu bleiben."
(Bilderbuch-
zeitung)

Die gesamte Republik ruht
oder erfrischt sich;
geht baden, wie
die Griechen ...

Und was machen wir fünf Pleitegeier?

Steigen in Autos incl. eingebauter Klimakatastrophe,
verfrachten uns in hautenge Overalls
mit 90%iger Polyesterqualität
um im Scheinwerferlicht
gezielt dem Burnout-
syndrom auf die
heiße Spur
zu kommen.

Selbstverständlich erst nach
einer warmen Mahlzeit.
Rock´n Roll muss
eben weh tun ...

Ansonsten "mit alles" "wunderbest"
in unmittelbarer Nähe zum
Nord-Ostsee-Kanal.
Gesamtnote:
sehr gut!!

Am Publikumstextfestigkeitstest
bei A7 arbeiten wir aber noch ...

am 24.06.2015 in Kiel (Kieler Woche)

Kieler Woche Musikzelt = Heimspiel.
Wir müssen unbedingt gewinnen.
Mit Mann und Maus
vor und hinter
der Bühne.

Noch bessere Rahmenbedingungen?
nur sehr doll schwer vorstellbar,
denn sie wissen, was sie tun.

Sie = der Veranstalter,
die Klangkünstler,
das Koch-Portal.

Im Gegensatz zu uns ...

Morphsuits, Shantychor, Zweitband,
überflüssige Akkustikgitarre,
Bassverstärker tot,
Torte unblasbar,
Saite gerissen,
Kabel gesucht,
geht´s noch?

Pleiten, Pech & Pannen
ja, nein, vielleicht?!
Kann man machen,
muss aber nicht.

Wo auch immer fehlende Perfektion gefragt sein sollte,
LEGAL-Band in der vordersten Reihe ganz klar dabei.

Rote Karte - nicht mehr im Spiel:
die Schul-Hooligans aus NMS.
Übelst schwaches Bild!!

Unsere ganz deutliche Ansage:
"Geht bitte Einfelder See
für Saufübung incl.
Dosenwerfen ...

Den nicht unter Kontrollverlust
leidenden Konzertbesuchern
sei hiermit herzlich
gedankt:

"Wir freuen uns
auf ein Wiederseh´n,
ein Wiederseh´n, Goodbye."
(Comedian Harmonists)

am 13.06.2015 in Schneverdingen (HöpenAir)

Baustelle, Baustelle, Baustelle.
Kennen wir alle nur zu gut.
Tag und Nacht auf der A7
und mitten im Leben.

Jens is "Coming home". (Falco)
Eine Trommel verwechselt,
SUPEREGAL
Der Rest geliehen.
SUPEREGAL
Wieder dabei -
phänomenal.

Rahmenbedingungen:
27 Grad Celsius
Starkregen
9 Stunden
Schicht

Bandmobil mit ohne:
Fernbedienung,
Klimaanlage,
Navigation,
Ambition.
EGAL.

Im Gegensatz zu:
sehr vielen Musikfreunden,
sehr vielen Ehrenamtlichen,
sehr vielen Nahrungsmitteln,
Parkplatz, Organisation, Technik.
Ein megagigantischer Familienbetrieb.

Sehr, sehr nett.
(auch die kleine
Spanferkelei)
Danke!!

Alleinschon,
der medial forcierte
Nachwuchs ("Voice Kids")
hätte einen eigenen Sendeplatz verdient.
Ein Auftritt in der Umbaupause ist nichts für Kinder!!

In der Musikbranche geht es ausschließlich um´s Geld verdienen.
Und wenn das mit verkauften Kinderträumen geht,
werden die Macher das 100%ig machen.
Wir finden das ILLEGAL
und hätten den Cupsong
gern ins Programm
genommen.

Der Grundschullehrer
war kaum noch
an der Leine
zu halten.

am 05.04.2015 in Jübek (Osterfeuer)

Osterfeuer = Open Air - irgendwie logisch,
weil Osterfeuer indoor = nix so gut!!
Schall und ganz, ganz viel Rauch
im Sandbahnstadion Jübek.
Emissionsrechte?
Hallo Brüssel ...
verpennt?

Eine unendlich lange Musikgeschichte
kommt nach stürmischen Zeiten
sicherlich zurück in die Zukunft.
"Sie haben es sich verdient." (Tui)

"Im Moment ist alles richtig." (Maybebop)
Die können das ohne Instrumente.
Wir können das ohne Probe.
Jens sogar mit Playmobil.
Der Veranstalter kann
(fast) alles.

Ostern liegt nun einmal im naturgemäß
überschaubaren Temperaturbereich.
Bei wenigen Graden über dem G-Punkt
(hier Gefrierpunkt nicht aber ...)
werden auch heiße Würstchen
höchstens ´mal lauwarm.

Ansonsten perfekt durchdacht.
Nette Leute ohne Ende.
Fernsehprogramm?
Facebook?
Chips?

Alles schon alle?! - "Oh nö, oh nö".
(frei nach Mrs. Echo 2015)
Seit die Skorpione aus HN
auch illegale Besucher
in ihren Bann ziehen
sollte auch das
erlaubt sein.

ECK am 15.08.2015
Wir gehen da hin -
oder doch dahin?!
Geballte Fäuste,
Sonnenbrillen,
Heavy Posing,
Nachhilfe.

Noch etwas lieber würden wir allerdings
"Irgendwie, irgendwo, irgendwann" (Nena)
Nein, eben nicht einfach irgendwo,
sondern auf einem Jübek Open Air,
wenn der Veranstalter verdient,
was er wirklich verdient
für euch alle spielen.

In diesem Sinne:
"Es ist niemals zu früh
und selten zu spät!!"
(ALF)

am 23.08.2014 in Uetersen Heist (Tower Festival)

Nun ja, die Aktualisierung unserer Internetseite
kommt dieses eine Mal ganz locker
über zwei Monate zu spät.
Besser als zu früh - oder?
"Hetz mich nicht!" (Sascha Grammel)

Destination nicht Fluchhafen BER Berlin,
sondern der Flugplatz Uetersen Heist.
Offensichtlich keine Steuervergrabungsoffensive.

Alte - ups ZENSUR - erfahrene Bekannte treffen,
Erinnerungen an längst vergangene Zeiten - wunderbest.

Der Erbse ("isch kann Artikel - schwör")
vertritt Bernd d. B. (Insider) überaus souverän.
Sogar dem Praktikanten sein Gebrummel hörbar.

Der Jens - wie üblich - Frontalangriff auf´s Trommelfell.
Tommler gewinnt - Fell verliert - dumm gelaufen!!
AC/DC hilft - Dank an Bon Scott!!

Abendbrot = Stagetime
Worst case - Höchststrafe.
ILLEGAL auf Arbeit - die anderen zu Tisch.
Wer soll sich so konzentrieren - auf die Musik?!
Wie soll das gehen - realistisch gesehen?!

"Wann reißt der Himmel auf?"
(Silbermond)
Die Sonne feiert nach langer Regenpause
mit uns und für euch ihren Durchbruch.
Und das bei "Sei mein Freund"!!
"Wer friert uns diesen Moment ein?!"
(Andreas Bourani)

Jungs und Mädels:
Kommt gut durch den Winter,
bleibt fröhlich und gesund.
Auf ein Wiedersehen in 2015!!

Pausenlos

Weihnachtsmann, so easy - einfach top - Job von Welt
Einen Tag auf Arbeit - dann das ganz große Geld
Oh yeah, oh yeah

Weiß so, wo dein Haus wohnt und darf überall ´rein
Kleine Kinderherzen woll´n vor lauter Glück schrei´n
Oh yeah, oh yeah

Rentier döst im Stall - "Hallo ..."
"Sollten wir nicht bald ´mal los?!"
Doch sein Blick hat angezeigt:
"Alter, das hat Zeit!!"

Pausenlos durch den Schnee
Autsch, der Popo tut schon weh
Pausenlos - voll auf´s Gas
Gruß nach Flensburg: "War nur Spaß!!"
Brauchen heute ewig für die Glücksgefühle
Rentier, schnall dich an und komm mit mir
Auf der Schlittenbahn unglaubliches Gewühle
Niemand hat hier Plan - ich schwöre dir

Alle Jahre wieder - wieder reichlich spät dran
Faultier voll auf Chill-out "nix" zur Arbeit komm´n kann
Oh no, oh no

Eiskalt, ohne Nerven - volles Risiko, jetzt
Kurz vor Ladenschluss noch schnell zu Karstadt gehetzt
Oh no, oh no

Und das Rentier rennt wie blöd
Weil es unter Zugzwang steht
Überschall - voll durchgeknallt
Wird auch höchste Zeit!!

Pausenlos durch den Schnee ...

(Original am Nordpol verschollen!!)

am 02.08.2014 in Wanderup (POE - Party ohne Ende)

Das W:O:A feiert genau an diesem Wochenende
25 Jahre entspannten Ausnahmezustand auf der Wiese.
Lt. Wikipedia können wir in der Kategorie
Ausdauerleistung locker mithalten.

Lemmy hat seinen Auftritt
trotz Hitze & White Line Fever
im Zweitversuch glücklicherweise auch gut überstanden.
Der Mann besitzt mehr Leben als jedes handelsübliche Computerspiel.

Während über der restlichen bunten Republik schwere Unwetter
mit Starkregen, Hagel und heftigen Sturmböen toben,
macht der Norden auf "Club Tropicana" (Wham).

"Like Ice In The Sunshine" (Beagle Music Ltd.)
Getränke verdunsten "völlig schwerelos ..."
(Peter Schilling - "Major Tom")
bei Bowie ("Space Oddity")
"Alles nur geklaut"
(Die Prinzen)

Nicht immer, aber doch immer öfter
wird die Suchmichdochmaschine
nach Regentänzen durchforstet.

"The Endless Summer"?!

Vonwegen - in nur vier Monaten geht´s früh in´s Bett,
weil seit so vielen Stunden Dunkelheit herrscht.
Lasst es euch auf der Zunge zergehen,
bevor das große Stöhnen einsetzt.
(Nur mal so zur Sicherheit:
der Temperatur wegen!!)

"Atemlos durch die Nacht" (Helene Fischer)
So schlimm sollte es eben nicht kommen.
Vier Klatscher pro Takt - Schlager.
Jens, trommel das bitte ganz schnell weg.
Er kann das "Und noch viel mehr ..."
"So wie Rio (Reiser), mein König,
für die Ewigkeit"
(Adel Tawil)

Die Bilderbuchzeitung empfiehlt derweil:
"Leg doch mal deinen Slip in´s Eisfach."
oder auch: "Sprung von der Couch ...
Russische Teenager verwandeln
Wohnzimmer in Swimmingpool."

Machbar - "Türlich, türlich". (Das Bo)
Empfehlenswert - "Keine Anhung." (Sascha Gremmel)
"Imprägnier misch nisch, isch weiß, wo dein Haus wohnt." (Bülent Ceylan)

Der türkischer Premierminister auf der Ersatzbbank,
will Frauen das Lachen (und Tanzen) verbieten.
Der bayrischer Verkehrsminister Wegegeld.
Ukraine und Gazastreifen wollen auch ...
Ferndiagnose - ganz dringend:

Peace, Love & Rock´n Roll.
Bekommen Sie wahlweise bei W:A:O oder P:O:E.

Thordsen´s gibt´s aber nur bei P:O:E.
Absolut einwandfrei - danke!!

Ebenso wie die Omega-Jungs
und Mischmeister Bernd
am Analogschaltpult
der Macht und
des Bieres.

am 19.07.2014 in Heiligenhafen (Hafenfesttage)

"Die Deutschen haben sechs Monate Winter
und sechs Monate keinen Sommer.
Und das nennen sie Vaterland."
(Napoléon Bonaparte)

Mit Verlaub, eure Exzellenz irrt ganz gewaltig.
Eine Kutsche ohne Klimaanlage - derzeit überlebensgefährlich:
"Waterloo, Waterloo" (ABBA)
Der Praktikant weiß ein Lied davon zu singen.
Rien ne vas plus - nichts geht mehr.
Stabile Saitenlage inbegriffen.

Unser Ferienbundesland zeigt sich
von der schönsten Sonnenseite.
Da mag man gar nicht weg,
wir verstehen das!!

Von der Hafenfestbühne auch nicht.
Tut scheinbar aber auch nicht Not.
Sofern der Medizincheck es zulässt,
dürfen wir im kommenden Jahr
(eindeutig zweideutig) noch ´mal:

Schnitzel vernichten.
An der Fischplatte scheitern.
Im Sonnenuntergang zum Tanz aufspielen.
Eure Träume am Meer Wirklichkeit werden lassen.
Bei bestem Wetter, bestem Publikum, bestem Klangbild
und fünf Freunden auf Sommertour ... übergeredet - dann eben Sommerkur.
"Wenn man so will, bist du das Ziel einer langen Reise ..." (Sportfreunde Stiller)
ganz legal wüsten Krach veranstalten - geil!!

Apropos Träume - "Als wir noch kleine Spinner waren."
(Die goldenen Zitronen waren das jedenfalls nicht.)
Fünf Sterne für die Musikindustrie.
Besiegt - wer will das schon?!

Unsere ganz legitimen Nachfolger wollen sie alle.
"Ooh, oh oh oh oh, Ooh, Ooh ..."
"They gonna fight ´em all ..."
(White Stripes)

Hochverehrtes Publikum:
Felix, Paul und Thyra
aus dem
Jugendzentrum in Breklum
unter der Leitung von Thomaaas Lötzsch.

"Das wird ein Test für eueren Kopf,
euren Verstand und euer Gehirn."
"Es gab ´mal einen Weg, es den Bossen zu zeigen,
der nannte sich Rock´n Roll."
"Das Projekt heißt Rockband."
(School of Rock)

am 05.07.2014 in Schafflund ("Wir für euch!! OpenAir")

"Too Hot" (Cool And The Gang)
Heiß war´s über Tag.
Im Anschluss "Sommerregen" (Die fantastischen Vier)

Eine über Monate hinweg in vollendeter Perfektion geplante Veranstaltung
drohte mir nichts, dir nichts hemmungslos abzusaufen.
Supergau - der größte anzunehmende Unfall.

Und dann kam alles und zwar wie so oft ganz anders.
Nach dem Stromausfall ist vor der Stromgitarre.
Das eigentlich beste Stück brummt
mit Biene Maja um die Wette.
Die Ohnestromgitarre
nahezu tonfrei.

Im Zeugniss steht in solchen Fällen für gewöhnlich:
Er / Sie war stets bemüht, konnte die Grundanforderungen
jedoch nur mit letzter Mühe und ständiger Not kaum erreichen.

EGAL - wir haben auf der Kieler Woche
doch nur geprobt, um in Schafflund zu punkten.
Zunächst stehen die Zeichen auf sichere Auswärtsniederlage.
Dann, kurz vor dem Anpfiff - die Ränge urplötzlich gut gefüllt.

Schönes Arbeiten an einem Ort,
der zwar schon seit der Mittelsteinzeit
von Menschen aufgesucht wird,
in der Gegenwart jedoch vor allem
wegen seiner überdurchschnittlich
kultivierten Festivalbesucher
von sich reden macht.

Die Bedeutung des Ortsnamens ist im Übrigen
keinesfalls eindeutig geklärt.
"Siedlung bei der steilen Düne", "Forstwald",
"Landstück am Wald" sowie "Waldlichtung"
stehen dem geneigten Hobbyhistoriker zur Auswahl.

Siehste, auf der Bühne hören wir uns deutlich besser zu,
als es beispielsweise bei Proben der Fall ist.
Ansonsten sind die Kommunikationsunstrukturen
nämlich mit Spaghettisalat vergleichbar.

Eben jener entsteht allerdings auch
im Resthirn unseres Gitarristen,
wenn dem Jens seine zwei mitgebrachten Fans
zu Beginn des Akkugitarrensolos urplötzlich
in bester Tokio Hotel-Manier loskreischen.
Vor Schreck modulierte die Akkordfolge
wie von Geisterhand um eine kleine Terz in die Höhe.

Hieße der Solist nicht Liebschner
und hätte das exakt dazu passende Gemüt
gäbe es schnell ´mal großen Terz
und der Praktikumsplatz wäre futsch.
Obwohl der erste Geiger natürlich im Brustton
vollster Überzeugung behaupten würde:
"Das war Jazz!!"

am 25.06.2014 in Kiel (Kieler Woche)

SOULSISTERS
JULE NEIGEL BAND
KOOL AND THE GANG

Es müssen doch noch so viele mehr gewesen sein.
Nicht einmal im eigentlich allwissenden Weltnetzwerk
ist eine Liste der anno dazumals aufgetretenen Künstler zu bekommen.

Mit uns hat es die Nachwelt deutlich einfacher.
2009, 2010, 2011, 2012, 2013,
2014

"Verdammt, wir leben noch!!" (Falco)
"Hurra, wir leben noch!!" (Milva)

Nach kurzer Überlegung entscheiden wir uns
aus reinem Selbstschutz für die Lady.
Nicht für den tragischen Helden.
Würde viel zu doll weh tun.
Dann lieber Schlager.

Schmerzen, wer will die schon - in unserem Alter.
Bedeutend besser, wenn es gut tut.
Wie die Landeshauptstadt Kiel.
Wie der Viersternekoch.
Wie E. - T. echniker.
Wie ihr alle!!

Dafür gibt´s Erinnerungen satt.
Der jährliche Jungbrunnen.
"Weißt du noch ...?!"
Zeitreise gratis.

Ihr wolltet lediglich eine Band
nicht gleich das ganz große Theater?!
"Soll ich´s wirklich machen, oder lass ich´s lieber sein?!"
(Fettes Brot)

Fakt ist:
Die Jungs und Mädels des Theaterkurses aus Einfeld
scheuten weder Kosten noch Mühen
um etwas Besonderes zu bringen.
Dafür "Ein Kompliment"
und "Applaus, Applaus."

Resümee ohne detailierte Spielanalyse:
Zu viele Spieler auf dem Platz,
die Räume deutlich zu eng,
einige unschöne Fouls,
drei rote Karten.
(verdient!!)

Nachspielzeit - ohne erweiterten Kader
ginge völlig in Ordnung
In: 2015, 2016, 2017, 2018, 2019
und 2020 wär das (doppelte) Dutzend voll.

"Fünf gewinnt!!" (Die fantastischen Vier)

am 22.02.2014 in Lübeck (Rider´s Café Music Club)

Die vergeigte Punktlandung in 2013
erbitten wir zu entschuldigen ...
Krankenhaus & Stimmverlust
beides gar nix so gut.

Gegen Ende Februar 2014
ist es dann endlich soweit.
Und das bereits zum fünften Male
im eigentlich schon zweiten Zuhause.

Der Rider´s Café Music Club
wird im kommenden Jahr
seinen dreißig Jahre andauernden
Erfolg gebührend feiern.

Kai-Uwe & seine Mannschaft
haben es sich schwer verdient!!
Auf und neben der Bühne bestens versorgt;
die wissen wirklich, was sie tun.

Hinter der Bühne - geht so.
Rauchmelder wären chancenlos.
Steinzeitmäßig sei dem Feuer
keinerlei Unterbrechung gegönnt.
Küstennebel wohin das Auge tränt.

In diesem Jahr waren wir
willkommen im Dschungel,
im nächsten möglicherweise
direkt neben der Hüpfburg.

Nun ja, wenn dem Praktikanten
nicht wieder seine Palme einknickt,
ein Stecker gezogen,
oder die Stimmung tiefergelegt wird.
Tripple Trouble - der übt noch ...

Ignorierte Liederliste - üben wir etwa alle?!
Ständig - pausenlos, atemlos, gnadenlos ...

Die Zwillings-Feen Anna & Lena
aus der Ukraine (RU oder EU?!)
können es hingegen spielend.
Derart überzeugend sind illegale Textilien
noch niemals zuvor zur Schau gestellt worden.
Wie beruhigend dieser Impfschutz.

Nachtfahrt mit einem Wackelkandidaten since 1999.
Meet & Greet - der Doctore himself - in Höhe Möbelkraft.

Allem Fledermausalarm zum Trotze:
Landeshauptstadt, ich komme - nach nur fünfzig Minuten.
Parkplatz direkt vor der Haustür bis zum 25.06 - wie g..l!
An diesem Tage spielen wir im Kieler Musikzelt auf.

Wunderbar - seid ihr da?!

am 31.08.2013 in Neumünster (Rock gegen Rechts)

Neumünster ist die glücklichste Stadt in Schleswig-Holstein.
(
Quelle: shz.de)

Am "Doppelachter" wird´s eher nicht gelegen haben.
Am "Pogo in Togo" ebenso wenig.
Auch auf Prügeleien können wir liebend gern verzichten.

Weitere Dinge, die die Welt auch nicht braucht:

Autogrammstunde
Baustelle
Castingshow
Dauerwelle
Erkältung
Fleck
Glatteis
Hotline
Ich-AG
Jutebeutel
Komasaufen
Lüge
Mischbier
Neid
Ohrenschmalz
Pornobrille
Quad
Ramsch
Schweißband
Teleshopping
Unglück
Vokuhila
Werbepause
X-Beine
Yps mit Keyboard
Zuckerwatte

"Gebt uns ruhig die Schuld, den Rest könnt ihr behalten!!"
(Fanta 4)

Existiert am Markt eine latente Nachfrage
nach kombinierten Lauf- / Saufkursen?
Würde das vielleicht helfen?
Uns ganz nebenbei doch noch
schön, reich und berühmt machen?!
LEGAL.

EGAL.
Der Praktikant hatte hier vor fünfzehn Jahren sein "Erstes Ma(h)l".
Es gab routinemäßig Kartoffelsalat und Frikadellen.
Oooh - Mitleid!!
Außerdem ein güldenes Jäckchen nebst Gesichtsbeblümung.
Davon war auf seiner Musikschule aber nie die Rede gewesen.
Oooh - Mitleid!!
Er is(s)t trotzdem allem noch bei uns.
Unkraut vergeht eben doch nicht.

ILLEGAL ebenso wenig.
Und ja, wir werden es wieder tun.
Möglicherweise schon bald.
In der glücklichsten Stadt Schleswig-Holsteins
sollten stressfreie Konzerte Ideal Standart sein!!
ILLEGAL ganz LEGAL.

am 10.08.2013 in Bad Segeberg (KulturSommer)

Der Sommer ist bald vorbei -
da darf sich niemand etwas vormachen.
Also genießen wir den Abend
unter guten Freunden.

So jedenfalls fühlt es sich hier und heute an.
In der richtigen Nacht zur richtigen Zeit am richtigen Ort.
Veranstalter, Techniker, Besucher vor und hinter der Bühne -
keine weiteren Fragen mehr, euer Ehren.
(Die Kapelle ist - nach bummeligen fünfzehn Jahren
Eingewöhnungszeit - eigentlich auch ganz o.k.)

Unendlich viele Leute - null Stress.
Formvollendete Alkoholzufuhr erfordert Kenntniss.
Ganz große Kunst - viel zu selten beherrscht!!
In Karl-May-Stadt zum Glück keine Greenhorns.
Feuerwasser befördert hier niemanden
in die ewigen Jagdgründe.

Der ultimative Härtetest:
Nahezu unmittelbar nach dem Konzert
mit dem KFZ bis direkt an die Bühne.
Das Risiko deckt im Normalfall keine Versicherung ab.
Aber ausgerechnet in diesem Teil der Prärie
gräbt niemand das Kriegsbeil aus.
Super sanftmütige Vibes.
Howgh, ich habe gesprochen.

Noch einen ganz speziellen Dank an
Eric Förster für die sensationelle
ein Mann - eine Gitarre und ziemlich viel Wortwitz-Show.
Erst im Nachhinein offenbart uns
seine Internetseite
die logischen Gründe für das schier unerschöpfliche Repertoire
und die weitaus mehr als durchschnittliche Bühnenpräsenz.

Wow - absolut beeindruckend.
Howgh, usw. (siehe oben ...)

am 12.07.2013 in Heiligenhafen (Hafenfesttage)

Alle Jahre wieder - ein ganz klassisches Déjà-vu.
(Psychologisches Phänomen - das Gefühl,
eine neue Situation schon einmal erlebt zu haben.)

333 Tage in Richtung Vergangenheit ...
hier war´n wir doch schon ´mal.
Fast jedenfalls - nur ganz kurz um die Ecke.
In der Autokrafthalle.

"Back In Time" - heute Hafenbühne.
Ortskenntnis erweist sich
in Ermangelung der handelsüblichen
elektronischen Ansagedame als extrem hilfreich.

Bühnentechniker verweisen auf den Parkplatz
(direkt hinter der Bühne - ohne panischen Funkverkehr -
keine lediglich theoretisch erhaltene Durchfahrtsscheine)
und arbeiten ansonsten irgendwie unsichtbar.
Heinzelmännchenmäßig - magisch unauffällig.
Wie Bernd, der uns netterweise immer noch mischt,
obwohl er sich richtig gut mit Musik auskennt.
Es gibt keine Wichtigtuerausweise.
(Die sind nä(h)mlich noch viel mehr doof als Mädchen!!)

Unser Mann am Mikrofon - der mit den kurzen Hosen
und den noch kürzeren Haaren - muss ganz kurz vor´m Start
noch einmal für kleine Frontmänner.
Sollte er sich jetzt noch durch´s Publikum wursteln wollen,
so wäre der Inselsong noch vor seiner Rückkehr Geschichte.
Das ortsansässige Schiff der Bundespolizei
nimmt den Kameraden (in voller Mexikanermontur)
und alles Weitere trotz verständlicher Zweifel auf.
Muchas gracias, capitán!!

Im Anschluss verblüfft der Unsrige
inklusive Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung
- und das ist kein Scherz -
nicht nur die Leute vor der Bühne ...

Wahrscheinlich gab es im TV (Fernsehapparat) nur Wiederholungen,
oder in der Bude war es ganz einfach zu heiß.
Die gesamte Einwohnerschaft des heiligen Hafens
nebst "Touries" ist nahezu vollzählig versammelt.
Mehr geht einfach gar nicht.
Wir scannen das routinemäßig in Zusammenarbeit
mit Google ("Was guckst du?") und Facebook ("Sei mein Freund!")

Ganz wenige überaus sympatische Jungens
mit dem nötigen Mehr an Oberkörpertraining
erleben gemeinsam mit dem Publikum
einen völlig entspannten Abend.

Bei identischen Zuschauerzahlen genehmigt sich
der Drittligaverein unserer Landeshauptstadt
ein Fanprojekt im Umfang von 180.000 € pro Jahr.
Präventionsarbeit im Bereich Zahngesundheit.
Sehr viel Polizei - ganz doll teuer!!

Der Veranstalter betreibt ein Hafenrestaurant,
das jeder Schnellfresskette weltweit
Tränen in die Augen treiben dürfte.
Gewinnmaximierung - so geht das also.

Geschätzte viertausend
beautifull ladies, good looking gentleman
nebst einer wohl unaufhaltbar
kommenden Generation von jungen Konzertbesuchern.

"Am Ende bleibt immer nur - danke!!"
(Unser staatlich geprüfter Schnellansager)

 

am 07.07.2013 in Glücksburg (Midsummer Night Open Air)

Ambiente - für den Dauerpraktikanten
zentrales Unwort des Jahrtausends.
Ambiente bedeutet: Nett dekorierter Teller
inklusive Substanzlosigkeit zum deutlich überhöhten Preis.
Einige Herrschaften finden so etwas toll.
Ordern auf Fantasiefranzösisch oder Spanisch - großartig?!
Immerhin gibt´s zur Abrechnung Schmerzensgeld.
(Leider immer nur für die Anderen ...)

Ambiente beim Midsummer Night Open Air ist anders.
Nach einem weiteren Jahrtausendwinter
und einer weiteren Jahrtausendflut
ist jetzt, hier und heute Sommer.

"Geballte Lebensfreude in Glücksburg."
(Quelle: Pinneberger Tageblatt)
"Karibische Lebenslust im hohen Norden."
(Quelle: shz.de)

Eine Stadt, eine Förde, ein Strand, eine Bühne, ein Publikum.
Unverbauter Platz für Zaungäste an Land wie auf See.
Yachten, Motorboote, Schlauch... - so Dings eben.
"Iebergeil - isch schwör!!"
(Fettes Sorry, Schreiberling
geht wahlweise Schulhof oder Imbiss.)

Der Lebensfreude etwas ungestümerer Art
geben sich auf der Überholspur
einige Zweiradfreunde hin.
Entweder haben die sich
mit Drachenblut unsterblich gemacht
oder aber beim Motorradgottesdienst
Vollkasko beim obersten Dienstherren abgeschlossen.

Ebenfalls legendär - die Osttangente.
(Umgehungsstraße bei Flensburg)
Genauer deren "Ampelschaltungsverkehrsflussregelungsprogramm."

Hinfahrt:
Die optimale Reisegeschwindigkeit wird dem Fahrzeugführer
mittels ampelähnlicher Gebilde unmissverständlich angezeigt.
Alles im grünen Breich.

Rückfahrt:
Anzeige - Fehlanzeige!!
Schon Feierabend für die Bakterien?
Rotlichtmilieu überall ...
zahlenmäßig nicht mehr im Zehnerraum lokalisierbar.
Ein überaus gelungener Härtetest für die Frustrationstoleranz
nebst einem angelesenen "Schatz" von Wörtern,
die wir alle vor bummeligen dreißig Jahren noch nicht kannten.
(Eine Aufzählung derlei Geschmacklosigkeiten
würde sicherlich nur die Wenigsten freuen.)

Eigentlich ein guter Grund, den DeLorean
zwecks Eingriff in das Zeitkontinuum anzuwerfen!!
Klingt fast wie eine Stellenbeschreibung.
Zeitreise gefällig - wir machen den Job - immer ganz legal.
Unserem Facharbeiter für tiefergelegtes Tonmaterial
käme die Plutioniumkarre sicherlich auch gelegen.
Weitere Punktlandungen wären vorprogrammiert.
(Männer ohne Nerven betreten die Szene
erst im allerletzten Augenblick;
was für ein Gefühl für Timing!!)

Nur böse Zungen behauten:
"Rockstare" gehen keiner geregelten Arbeit nach.
Fehlermeldung!!

Alle und alles immer und zu jederzeit
in absolut verlässlich trockenen Tüchern.
Wir dürfen, wenn wir wollen. Andere müssen.
Für uns eine ziemlich komfortable Ausgangslage.
"Ein hartes Stück Arbeit, nicht berühmt zu sein ...
aber es lohnt sich." (
Thomas Lötzsch)

"Ohne Illegal 2001 geht kein Festival im Norden."
(shz.de)
Auch schön!!

Cold fact - die zu Beginn erwähnten Herrschaften verließen
ihre Segeljacht in Sichtweite zum Veranstaltungsgelände
laut Anrufbeantworter beim "Sumoringer".
"Sumoringer" war aber gar nicht im Programm ...
Dem Konzert kostenfrei auf der Uferpromenade beiwohnen?
Ebenfalls nicht im Programm!!
Ruheständler - im Dauerstress - arroganzversichert.
"Dosenbier" und "Nie wieder Alkohol"
werden sie nie erleben.
Fragt sich das geneigete Findelkind:
"Warum ausgerechnet vor dieser Tür?!"

am 26.06.2013 in Kiel (Kieler Woche)

Beflissene Bedienstete der Stadt Kiel
verriegeln die Zufahrtsstraße
zum (alt-) ehrwürdigen Musikzelt
an einem denkbar unpassenden Moment.
Vollsperrung - fast jedenfalls.

Härtetest für kommunikative Fähigkeiten
und das Quartett an Wichtigkeitsausweisen
der Jahre 2009, 2010, 2011 und 2012.
Wohlwissend griffbereit deponiert.

Perfekte Vorbereitung - sie wurde mit den Worten:
"Nicht quatschen, einfach weiterfahren!"
rücksichtlos niedergemacht.
Peace, Peace, Peace - Amigos!

Im Musikzelt sind wir in diesem Jahr
fünffache Wiederholungstäter.
Hier passt aber auch einfach alles.
Eine Einzelaufstellung
(Parkplatz, Futtermittel, Technik, Sicherheit,
Organisation, Badezimmer - alles allererste Liga)
erscheint ziemlich überflüssig.
Obendrein noch ein Heimspiel.

Zum Glück können wir die Lieder spielen,
die das Publikum singen will ...
Ihr beweist euer Können Jahr für Jahr
und das immer wieder sehr eindrucksvoll - danke!!

Wo liegt eigentlich der Haken an der ganzen Sache?
Vertrauliche Details - erstmals schonungslos enthüllt.
Die Tücke liegt in der Vorbereitung!!

Der gemeine Laie möchte meinen,
hier ginge es um das Kerngeschäft.
Bajo, Bateria, Canto, Guitarra y Piano
por completo la Música.
Proben bis die Finger bluten.

Weit gefehlt - wie naiv.
Es geht immer nur um das Eine.
Unfassbar, aber hier die nackte Wahrheit.
Nicht, was ihr jetzt denkt - Ferkel.

Bei Los Illegalos dreht sich alles immer nur
um die Abendgarderobe - völlig exklusiv.
Der Elektropostverkehr erreicht
bis unmittelbar vor Konzertbeginn
einen Höhepunkt nach dem anderen.
Seltenst aber eine Meinung.

Eine Hälfte der Band steigt aus,
die andere wird gefeuert.
Jens bleibt übrig - als Alleinunterhalter.
Peace, Peace, Peace - Amigos!

Selbst die Chippendales
machen sich angeblich weniger Gedanken
um ihre Altkleidersammlung.
Eigentlich auch eine schöne Idee.
Reicht nicht vielleicht doch
eine schwarze Fliege als Oberteil?!

Ab jetzt kriegt mein Postfach krass Stress,
isch schwör bei Telefonbuch.
Peace, Love & Rock´n Roll
El Practicante

am 08.06 2013 in Schwarzenbek (Aral Open Air)

"Under the bridge downtown
I could not get enough!!"
(Red Hot Chilli Peppers)

Allen Widrigkeiten zum Trotz
(Stadt chronisch pleite -
Brücke, Holzbühne
und EU-Brandschutzverordnung
mögen sich nicht so recht vertragen -
Reinfeld, Reinbek oder Schwarzenbek?!
Wir wissen gelegentlich immer noch nicht
so ganz genau, wo wir es eigentlich tun sollen.)

Die Veranstalter nebst ihren Unterstützern
Manuela Fehrmann
Rainer Nordhaus
Autohaus Riegel
Bernd Kratzmann
Thomas Lamm
Henning Wittkamp
Weber, Kahl & Schaumann
Frank Günther & Volker Bethien
Gunter Studt
wissen durchaus, was sie tun.

Die vermeidlich "Pleitegriechen" aber auch.
Unverblümter Aufruf an alle nicht eingefleischten Vegetarier.
Hunger - hier:
(Taverne Dias) werden Sie geholfen.
Inclusive Lunchpaket für die gesamte Woche.
Der Familie Prodromidis gebürt zumindest ein Bundesverdienstkreuz!!

Während wir uns fröhlich über Berge von
Giros, Sudzukakia, Bifteki, Paidakia, Souvlaki
und zu allem Überfluss auch noch Rumpsteaks hermachen
rollen in nur siebzehn (!!) Kilometern Entfernung
Berge von Wasser die Elbe herauf.

"Under the bridge downtown
I gave my life away!!"
(Red Hot Chilli Peppers)

am 25.05 2013 in Busdorf (Vineta Open Air)

Leute, merkt ihr das?! So geht das einfach nicht!!

"Schietwetter dominiert den Mai"
(Kieler Nachrichten)
"Die Fanmeile war zunächst fast leergeblieben.
Strömender Regen hielt die Fans vom Kommen ab."
(Berliner Zeitung)
"Der Tag ist egal, die Uhrzeit auch.
Wenn große Fußball-Partien übertragen werden,
sitzen die Deutschen vor dem Fernseher. "
(Focus)

Und ihr als Band, was tut ihr dagegen?!
Wo bleibt da euer Einsatz?!
Okay, okay - schon gut ...

Wir hätten Petrus Opfer bringen müssen,
aber teilen unser Bier eben nur sehr ungern.
Auch hätten wir das Finale in der "Königspilsenerklasse"
(Bayern gegen Deutschland) einfach verlegen sollen.
Ein Anruf bei der FIFA und die ganze Geschichte
wäre sicherlich signifikant anders verlaufen!!

Doch Vorsicht mit Fluxkompensator und Konjunktiv -
besser der Realität in´s Auge schauen!!
Ja, es ließ sich im Zuschauerbereich
schon noch die ein oder andere Lücke ausmachen.

An den absolut perfekten Rahmenbedingungen seitens des Veranstalters
(Gelände, Zufahrt & Parkplätze, Bühne, Licht & Ton,
Büffet original aus Tausendundeiner Nacht)
kann das schon ´mal gar nicht gelegen haben ...
perfekt lässt sich nicht mehr steigern!!

Außerdem erledigt die Panzerknackerbande
auch die etwas schwierigeren Fälle äußerst zuverlässig.
Unser hochverehrtes Publikum jedenfalls hatte sichtlich Spaß
und selbst die Freunde spiritueller Ausdruckstänze
kamen voll und ganz (oder auch ganz voll) auf ihre Kosten,
ohne ständig vermutlich unschuldigen Erdbewohnern auf die Füße zu trampeln.

So ging´s dann eben doch!!

(P. S. - Schade nur, dass morgens um zwei Uhr schon Schluss war ...)

 

 

am 18.05 2013 in Laboe (Förde Festival)

"Und fällt dem Regen ein, er wollt´ mein´ Wagen ja noch waschen
Hab´ ich euch in meinem Herzen und Musik in den Taschen
Und mit so ´ner Einstellung werd´ ich alles überleben
Sagte ich nicht irgendwann ´mal, es wird Regen geben?
Es gibt nicht nur Sonnenschein, doch ich lass´ die Sonne ´rein
Yeah, der Meister ist im Haus und lässt die Sonne ´raus ..."
(Thomas D.)

Am Freitag stehen alle Zeichen auf Sturm.
Die Regenwahrscheinlichkeitsprognose für Kiel Leuchtturm
verspricht ein feucht-fröhliches Vergnügen.
Zufahrtsberechtigung, Parkplatz & Wichtigkeitstuerausweis?!
Muss wohl oder übel auch ohne gehen.
Bass- und Gitarrenverstärker sollen ebenso
wie das Schlagzeug schön zu Hause bleiben ...
Oha, der reinste Abenteuerspielplatz!!

Gitarre solo geht von Kiel aus auf dem Rad - na, denn ´mal los.
Wirkt ganz offensichtlich nicht besonders seriös.
Jedenfalls mochte der Sicherheitsdienst unserem Dauerpraktikanten
angesichts seiner Tretmühle keinen Einlass gewähren.
Selbst das Angebot eines Vorsingens / Vorspiels - gern auch in Kombination ...
von der Dame in trendigem Schwarz dankend abgelehnt.
Ein glaubwürdiger Zeuge (bevorzugt mit Titel) musste her.
Erst nachdem der Möchtegerneindringling zweifelsfrei identifiziert war,
wurde das Tor geöffnet und Einlass gewährt.

Das "Beachtuning" kam städtebaulichen Maßnahmen schon erstaunlich nahe.
Auf dieses Arbeitsergebniss können alle Beteiligten extremst stolz sein.
Die beiden Veranstalter Sven Fiedler & Alexander Ristow
sowie der Veranstaltungsleiter Sebastian Amft.
Das
Ostseebad Laboe, RSH und die Konzertbesucher.
Die Bühnen-, Licht-, und Tontechniker.
(Besten Dank an den Mars-Hall Verstärkerfachverkäufer -
gibt es das technische Gerät eigentlich auch in blau?!)
Sympathische Ton- und Bildgestalter von
forward.sh,
exquisiten
Maybach Catering- und Partyservice,
freundliche einhundertdreißig Sicherheitsbeauftragte.

Genau wie die beiden Visionäre es sich vorgestellt hatten ...
die Kuh flog friedlich - für die ganze Familie.
Große Geschichte das alles!!

Wieder auf dem Rad - noch dazu im Dauerregen
bleiben die vermeindlich kleinen Geschichten.
Sie werden nicht verraten - zu groß.

am 09.05 2013 in Wallsbüll (Wallsbüll Open Air)

Wallsbüll Open Air - die Legende ist zurück.

Hier spielten Status Quo, Nena, Echt und Selig,
die Guano Apes ebenso wie die Jeremy Days.
Wir durften auch schon einmal.
Das muss exakt am 11. / 12. Mai 1994 gewesen sein.
2001 war dann Schluss mit Festival.

Wie würde es all die Jahre danach werden?!
Umringt von Killerpilzen und Hämatom(en)
möglicherweise ein Himmelfahrtskommando?!

Nö - siehe Artikel 3 des rheinischen Grundgesetzes:
"Et hät noch emmer joot jejange."
(Was gestern gut gegangen ist, wird auch morgen funktionieren.)

Den Wackenerianern Jan & Katja (=Veranstalter)
sei genau dies für die kommenden Jahre von Herzen gegönnt!!
Wunderbarer Ort, wunderbare Leute, wunderbares Essen ...
Einzäunung des Geheges eigenhändig geöffnet,
Wichtigkeitsausweis nahezu überflüssig.
Organisation gut, Bühne gut, Technik gut ...
Eben das Rundumsorglospaket!!

WG im Wohnwagen
Korken - wie früher - ´reingedrückt
(fast jedenfalls).
Peace, Love & Rock´n Roll
mit extrem flexiblem Publikum.

Gebt uns ein D, gebt uns ein A gebt uns ein N ...
Ihr wisst sicherlich, wohin das führt!!

Das wusste unser Praktikant bei seiner Abreise ganz offensichtlich nicht
und wollte gleichermaßen siegesicher wie ahnungslos ab in den Süden.
Gut, irgendwann hätte es auch dort eine Flensburger Straße mit Autobahnzugang gegeben;
die Nordroute war - ohne jeden Diskussionsbedarf - jedoch die eindeutig bessere Wahl.
So wurde das etwas ins Abseits geratene Schäflein von unserem Pfadfinder um 180° gedreht,
auf die richtige Fährte gesetzt und konnte sich so bis in die frühen Morgenstunden
an unserer Internetseite austoben - allemal besser, als hinter dem Steuer zu versauern!!

am 13.04 2013 in Nieheim (Stadthalle)

Freitag - endlich Wochenende.
Im Normalfall sicherlich "easy".
Im Extremfall eher weniger.
18 Stunden Schichtdienst.
"Illegal? Scheißegal!"

Lieder reanimieren, Gitarren besaiten.
Krempel verladen, Krempel umladen.
Autobahnkilometer fressen.
Nahrung suchen.
Alle sparen.
Dönerbude.

Verehrte Leser und Leserinnen,
an dieser Stelle schreiben wir für gewöhnlich gern
über die Flut kulinarischer Köstlichkeiten,
welche uns hinter der Bühne förmlich überrollt.
Bedauerlicherweise entfällt besagte Rubrik
in vorliegendem Falle aus Gründen der Höflichkeit.

Nur soviel - selbst ein feuriger Texaseintopf
oder aber auch die allseits beliebte Pizza Edelsalami
von Feinkost Albrecht (also von dort, wo es ALDI guten Sachen gibt),
hätten die Schlacht am "kalten" Buffet locker gewonnen.
Fünf Morgensterne (!!) im Guide Michelin.
Wo war das Gesundheitsamt?

Eine Vorgruppe - ´mal ganz ernsthaft -
bitte niemals arrogant, weil überhaupt nicht unser Ding!!
Aber, wer will das schon?

Presse - traumhaft.
Die Lady verdient locker eine Bestplazierung.
(Für Börsianer: Top-Ranking AAA+++)
0% Generve - 100% Durchblick.
Mehr davon!!

Konzertant kaum besondere Vorkommnisse.
Unser Tommler = mein Schlagzeuger
würde auch mit Chinastäbchen
auf Dash-Trommeln überzeugen.

Des Nachts auf Deutschlands Straßen.

Abfahrt 0.30 Uhr.

Mann am Steuer - Ungeheuer.
Lenkt einen LKW in Übergröße
fast unbeirrt durch die Nacht.
30, 50, 70, 50 - Erinnerungsfoto.
Damn shit!!

Topfit!!
Der Stratege muss als Kind
in den Kessel mit Zaubertrank gefallen sein.
Alternativ steckt bestimmt ein spanischer Arzt
hinter der verblüffenden Energieausbeute.

Ankunft 05.30 Uhr.

Guten Morgen - guter Tag
leider eher weniger ...
Diagnose - Musikerstarre!!

am 27.10 2012 in Kellinghusen (PEP Kulturverein)

Draußen ist es von heut´ auf morgen ziemlich schattig geworden;
die Zeit der moderaten Temperaturen wird nun für eine handvoll Monate vorbei sein.
Während die absolute Mehrheit der Bevölkerung ganz entspannt das Wochenende genießt,
verladen wir gefühlt mindestens das Warenaufgebot eines handelsüblichen Musikladens
in unsere eigens mit Blick auf dieses Unterfangen angeschafften Kraftfahrzeuge.
Das hat - auch in den Augen der Nachbarn - durchaus etwas von Umzug!!

Vor Ort dann augenblicklich ein Gefühl der Vertrautheit - und das,
obwohl der Auftritt im Jahre 2001 nun auch schon ein kleines bisschen Geschichte ist.

Unser Anlageberater und Klangkünstler hat ebenso aufgefahren,
wie der Veranstalter mit seiner beeindruckenden Armada von Unterstützern.
Ebenso liegt die bandinterne familäre Integration deutlich über den Mindeststandarts.

Verbale Äußerungen der fünf ILLEGALEN vor und nach Auftritten
unterliegen vertragsgemäß der allerhöchsten Geheimhaltungsstufe.
Es sei lediglich soviel verraten:
Das Leben scheint für eine erstaunliche Anzahl von Musikern
ein einziger Schulhof und die Neuverkabelung der Hirnareale
ein nicht enden wollender Dauerzustand zu sein!!

Die einzig wirkliche Schreckensnachricht an diesem Abend:
der Auftritt soll durch eine Pause in zwei Teile zerstückelt werden.
Kettensägenmassaker - das machen wir gar nicht gern!!
Auftrittus interruptus - "Schatz, können wir vielleicht mal eine Pause einlegen?!"
Aber nützt ja nichts - soll es eben so sein.

Dann der Blick in ein tiefschwarzes Loch ....
(das hat jetzt wirklich - Hand auf´s Herz - rein gar nichts
mehr mit dem vorherigen Textabschnitt zu tun),
sondern mit dem Licht, welches uns den Blick
auf euch bis nach der Zugabe verwehrt.

Die Erleuchtung fördert dann jedoch eine äußerst angenehme Überraschung
in Form einer stattlichen Anzahl von Konzertbesuchern zu Tage.
Wunderbest - können wir in bummeligen zehn Jahren gern wiederholen!!

P. S. Hoffentlich seid ihr alle gut nach Hause gekommen -
auf Schleswig-Holsteins Straßen ereigneten sich laut Deutscher Presse-Agentur
in der Nacht zum Sonntag glättebedingt mindestens 28 Unfälle!!

am 05.08 2012 in Neumünster (Privater Automarkt Schleswig-Holstein)

Das Holstenhallengelände - unendliche Weiten.
Wir schreiben das Jahr 2012.
Dies sind die Abenteuer des Traumschiffs "Soundssonice",
das mit seiner fünf Mann starken Besatzung
dreiundzwanzig Jahre lang unterwegs ist,
um neue Welten zu erforschen,
neues Leben und neue Zivilisationen.
Viele Lichtjahre vom Alltag entfernt,
dringt die "Soundssonice" in Galaxien vor,
die kaum ein Mensch zuvor gesehen hat.

Laut Aussage aller Beteiligten
(Durchzählen - Männer!!)
waren wir an diesem heiligen ersten Augustwochenende
in Neumünster unumstrittener Publikumsmagnet.
"Wacken" muss aber irgendwie noch magnetischer gewesen sein;
der Rückreiseverkehr hätte sich sicherlich effektiver (aus-) nutzen lassen!!

So aber konnten wir nahezu alle Konzertbesucher persönlich begrüßen
und ihre dazugehörigen "Traumschiffe" zutiefst erstaunt bewundern.
Wie - zum Teufel - lässt sich ein Serienauto so "verkleiden",
dass nicht einmal der Originalhersteller es wiederzuerkennen vermag?!

Neue Welten - unumstritten -
wieder einmal die (unverhofft) schokoladige Kinderüberraschung!!

am 14.07 2012 in Heiligenhafen (Hafenfesttage)

Das gute alte Heiligenhafen;
immer wieder eine Reise wert,
um ordentlich Anstalten zu machen.

Wer hat noch einen Schlagwerker,
der anstelle der "Hafenstraße" lieber die "Harfenstraße" sucht?!

Wer kennt weitere vermeindlich "Erwachsene",
die Quartett mit ihren güldenen Kredit- und sonstigen Karten spielen?!
(Verfallsdatum: vor zehn Jahren - Stich!!)

Wer gewinnt schon eine Startnummer für den Berlin-Marathon
mit einem bierflaschen- und zigarettengeschmückten Bewerbungsfoto?!

Wer behauste jemals eine lauschige Autobushalle?

Wer wurde schon einmal liebevoll von Kampfkellnerinnen umsorgt?!
("Fräulein" = zwecklos / "Tante" = lebensgefährlich / "Liebling" = schon besser)

Wer sitzt beim Abendessen zufällig der Managerin
einer Lieblingsband aus Jugendtagen gegenüber?!
Und dann bietet sie auch noch ihren (Rest-) Fisch an ...
Ach, wären es doch nur Stäbchen ...
"Ist nur Kino, alles halb so schlimm ..."
(Rodgau Monotones)

Wer merkt dann doch volle zehn Minuten vor dem Konzert,
dass es möglicherweise so langsam an der Zeit wäre?!

Wer traut sich alles zu 100% polyesterbedeckt in´s Scheinwerferlicht?!

Wer - außer dem Herrn Doctore -
wagt halsbrecherische Schlauchbooteinsätze mitten auf dem Festland?!
(Bis der Arzt kommt!!)

Wer macht´s schon gern im Stehen, wenn´s auch im Sitzen geht?!

Nun aber mal Schluss jetzt!!

Schon besser:

Wer irrt so spät durch Nacht und Wind?!
(Und fühlt sich - berechtigterweise - irgendwie verfolgt!!)

am 20.06 2012 in Kiel (Kieler Woche)

Obwohl wir ihm nun wahrlich keine nennenswerten Opfer bringen,
war uns der Gott des Rock wieder einmal gewogen.
Eigentlich unverständlich, jedoch keinesfalls unangenehm!!

Die diesjährige Probe (intern = Veteranentreffen)
hatte in weiser Voraussicht bereits vor dem Konzert stattgefunden,
so dass sich allzu böse Überraschungen glücklicherweise erübrigten.

Stattdessen erwartete uns am allereinzigsten spielfreien Tag der
- jedenfalls bis zum schwarzen Freitag - fußballnärrischen Zeit:

  • ein mit wunderbarem Publikum prall gefülltes Musikzelt,
  • eine äußerst angenehme Ansammmlung effizienter
    Organisations-, Technik-, Verpflegungs- und Sicherheitsexperten,
  • ein absolut entspanntes Konzert ohne auch nur
    das winzigste Anzeichen von "Soundcheck".

("Soundcheck" ist, wenn Musiker schon Stunden vor dem Konzert
gefühlte Ewigkeiten an ihren elektronischen Spielzeugen herumdrehen,
um anschließend noch einmal mindestens denselben Aufwand zu betreiben,
damit alles wieder so wird, wie es vorher war - "crazy"!!)

Bei uns also eigentlich wie im Märchen.

So gingen an diesem Abend denn auch alle
glücklich und zufrieden nach Hause
und schliefen alsbald selig ein.

Und wenn wir nicht "gestorben" sind,
sehen wir uns im kommenden Jahr wieder ... hoffentlich!!

am 28.01 2012 in Reinfeld (Reinfelder Lichtspiele)

Das Leben steckt ja doch noch immer voller "Mistverständnisse"!!

Reinfeld ist nicht unbedingt deckungsgleich mit Reinbek.
Schön, dass unsere analog befragten Wegweiser (nix Navigationsgerät)
die Option Rheinland nicht in Betracht zogen.

Der Aufenthaltsraum für Musikschaffende dürfte das
- sicherlich in den Genfer Konventionen festgelegte -
Mindestmaß für Kaninchenställe
gern einen ganz kleinen Tick überschreiten ...
Eher schwer, derart komprimiert Futter zu fassen.
(Empfang legaler Dauerkarteninhaber - Fehlanzeige!!)

Ein botanisches Gericht mit Streifen vom Steak ist nicht komplett,
sondern für Mädchen - Schaschlik (Fleischspieß) war korrekt > 300 g
(Fragst du Praktikant - verstehst du?!)

In Sachen Finanzdienstleitung ist stets Anstand zu bewahren ...
Ups - hier ausnahmsweise kein "Mistverständnis",
sondern eine Selbstverständlichkeit!!
Es empfielt sich für alle (incl. Konzertveranstalter)
eher die Orientierung an einem "berauchten" Altkanzler
als an der derzeitigen Nr. 1 im Staate!!

Der leise rieselnde Schnee
sollte in der Weihnachtszeit seinen großen Auftritt haben,
aber doch bitte nicht mit mehr als einem Monat Verspätung
ausgerechnet unseren mitternächtlichen Berufsverkehr lahmlegen!!
(Andererseits nippt ein derart ausgebremstes Automobil
wundervoll zaghaft an vier Literchen Treibstoff
auf den üblichen einhundert Kilometern ...)

Absolut gar kein Missverständnis gab es
in der richtigen Nacht beim richtigen Publikum.
Leute, ihr könnt ja singen und eine - wie für gewöhnlich -
völlig unverprobte Kapelle anstacheln - "unglaubbar"!!

am 14.01 2012 in Wyk auf Föhr (Erdbeerparadies = EP)

"Verdammt lang her ..." - wie schnell doch ein halbes Jahr vergeht.
Was bleibt, ist die Erinnerung.

Gewartet haben wir nicht nur auf das nun folgende Protokoll
unseres "Dauerpraktikanten", sondern auch auf:

  • den "richtigen" Zeitpunkt - außer den Ureinwohnern - keiner da!!
  • die Fähre
  • den Jens auf der Jagd nach der vergessenen Kanne
  • die Anlandung auf Föhr
  • das Taxi zum EP
  • das Taxi zur "Jugend"herberge - (Mutti hat mich immer gewarnt!!)
  • die EP-Rückkehr
  • den eigentlichen Höhepunkt - wir machen Musik
    (zwei Stunden - auf zwei Tage verteilt!!)
  • die Nachtfahrt gen Nachtquartier
  • ein Wunder - endlose Alkoholvorräte auf Staatskosten -
    natürlich ohne jegliche Eigeninitiaive - wie naiv!!
  • das Taxi zur "Frühstückslocation"
  • das Ende der - mit zwei Stunden mehr als großzügig anberaumten - Frühstückszeit
  • und noch einmal die Fähre
  • die Rückkehr auf´s Festland

Allen Widrigkeiten zum Trotz,
ist ein Konzert im EP etwas besonders Besonderes:

  • die Familie des Hauses liebt / lebt Rockmusik
  • der Dekorateur dieser Räumlichkeiten ist oscarpreisverdächtig
  • Gemütlichkeit kennt keine Grenzen
  • "Depeche Mode" für "Schnapsdrosseln" - Fehlanzeige
  • "Chickenfoot" für "unseren Dreizehnjährigen" - geht los
  • null Zeitverzögerung bei Getränkewünschen aller Art

Unser "besonderes Mitgefühl" gilt jedoch einem solventen Kulturunterstützer,
der unseren Stundenlohn in erträgliche Dimensionen katapultierte.
Vielen Dank!!

am 03.12.2011 in Degersen (Gasthaus zur Tenne)

24 Jahre "Wetten dass ...?" - 23 Jahre ILLEGAL (2001)
151 Sendungen - 408 Konzerte

Stich!!

Thomas Gottschalk: "Ich bin der letzte Clown, der noch unterwegs ist."
Bei allem Respekt - hierbei handelt es sich um eine grobe Fehleinschätzung.

Stich!!

Wir waren zur selben Sendezeit unterwegs ...
zu Leuten, die ihr Wochenende nicht alternativlos vor dem Fernseher verbringen.
Fiete ließ von unserem Wochenendausflug gleich ´mal ein Beweisfoto anfertigen ...
leider nur in schwarz-weiß und einen ganz kleinen Tick zu hochpreisig.

Stich!!

Dieser Punkt ging dummerweise an die "Verkehrswacht Hannover".
(Im Übrigen ist eine EU-Norm für die Rückgabe von "Flitzerblitzerfotos" längst überfällig.)

Jens ist leider nicht mit im Bild, denn er war so lieb(schner),
aus Platzgründen einen zweites Fahrzeug inklusive Klangkünstler zum Zielort zu manövieren.

Danke, Jens!!

Das Gasthaus "Zur Tenne" verfügt über einen Konzertsaal, der früher schon einmal Stall war,
verkauft sich ansonsten - unserer Meinung nach - aber weit unter Wert.
Präsentieren die doch die Mantaplatte / den Schimanskiteller
also die durchaus nicht zu verachtende Currywurst mit Pommes auf ihrer "Zwischennetzseite"
und bereiten klammheimlich Speisen in sicherlich mehrfacher Sternequalität zu!!

Danke, Küchenfee!!

Wenn wir dort nur noch ein einziges Mal spielen dürften,
so würde die Zahl der Tupperparties in Schleswig-Holstein signifikant ansteigen.
Berge von Wintervorrat könnten in unserem Reisegefährt verschwinden.

Die Instrumente - tendenziell eher zweitrangig ...

Das ist traurig, aber war - selbst im Auto dreht sich alles nur um´s Auto.
Da werden Daten, Fakten und Zahlen heruntergebetet
ohne Werbeunterbrechung vom Start bis zum Ziel!!
Das reinste Autoquartett.
(Ersatzteilpreise für MB oder VW gefällig?!)

Stich!!

Leider ist im Gasthaus "Zur Tenne" Ende diesen Jahres Schluss mit lustig.
Nur 171 Kilometer weiter nördlich wird ein neuer Konzertschuppen gebaut.
Zum Discountpreis von fünfhundert Millionen Peanuts.

Stich!!

Die spinnen, die (unglücklicherweise nicht nur) Römer!!

am 19.11.2011 in Lübeck (Rider´s Café Music Club)

Ganz Schleswig-Holstein ist mit Sichtweiten von unter 50 Metern benebelt
und die Autobahnen A20 und A21 bedanken sich auch weiterhin für Ihr Verständnis.
Wenigstens hält sich das Verkehrsaufkommen
in Winnetous Wigwamstadt in erträglichen Grenzen!!

Wir sind heute nun schon schon zum vierten Mal im Rider´s Café (Music Club):
1991 - als uns noch keiner kannte,
1993 - als uns urplötzlich (fast) jeder kannte,
2008 - eines der zwölf - mal mehr und mal weniger heldenhaften - Konzerte
und 2011 - unglaublich, aber wahr - "Zurück in die Zukunft" - es war wie ´93 ...
die reinste Freude, das Publikum bei "seinen" Songs begleiten zu dürfen!!

Dem excellent geführten Club ist die
jahrzehntelange Tradition deutlich anzumerken:

  • Parkplätze direkt neben der Bühne
  • voll beheizte Räumlichkeiten
  • unaufgeregte Techniker
  • ein "Wellnessbereich"
  • Karl nebst Auflauf
  • Getränke

Alles wunderbest!!

Obendrein gab es noch eine kostenlose Weiterbildungsveranstaltung
seitens des Grand Seniors Kai-Uwe
zum Thema Strategiewandel in der Werbung.
Hier die praktische Umsetzung von Black Box Lübeck.

am 12.11.2011 in Bredstedt (Altes Heizwerk)

Berlusconi tritt ab - wir treten auf!!
Bushido bekommt ("voll so schwule") Bambi!!
Thomas bekommt Brechreiz - Heino retourniert.
(Schickt güldenes Reh an Verlag zurück - verstehst du?!)

Die "Großfamilie" Eichhorn ist inklusive aller jetzigen und ehemaligen Mitarbeiter
sowie des Veranstaltungsortes "tutti completti" einfach die Wucht in Tüten.
Ebenso wie die "hochverehrten Damen (und Herren)" im Publikum.

Meine allerbesondere Bewunderung gilt an dieser Stelle jedoch
den Mitmusikern, die am selbigen Tage:
bis in den Nachmittag ihrer hauptamtlichen Tätigkeit nachgehen,
bis in den Abend Kindergeburtstag feiern,
schon Mittags eine nahezu komplette Beschallungsanlage abtransportieren.

Und das alles während sich der Praktikant
wassergebettet mental auf die Nachtschicht
inklusive der lang ersehnten warmen Mahlzeit einstimmt.

Im Übrigen hat unser Mann von ganz weit vorne
sein literarisches Erstlingswerk vollendet.
"Punk op de deel"
Wir durften bereits während des Entstehungsprozesses
einige Kostproben entnehmen - köstlich!!
Vorerst ist das gute Stück leider nur
auf dem Wochenmarkt in Eckernförde erhältlich ...
was aber auf Dauer eigentlich nicht der Weisheit letzter Schluss sein kann.

am 24.09.2011 in Marne (Stadtfest)

In der Abenddämmerung coast to coast
via Holy Wacken Land und die Kanalfähre in Hochdonn.
Geht sicherlich auch einfacher, aber wohl kaum stilvoller.
Ein Plätzchen zum Parken, Aufbau ohne Zeitmessung
und eine fröhliche Tafelrunde - wunderbest.
Gewaltfreie Gerichte für eingefleischte Vegetarier
und stressfreier Kaffee für sensible Herzen.
Alles inklusive.

Weitere Höhepunkte:

Die Silberscheibe mit
exakt auf die Bühnengarderobe abgestimmter Musik
für Anfang und Ende des Spektakels
muss in irgendeiner Abteilung vertauscht worden sein.

Sind wir denn wirklich schon Klassiker?!
Jedenfalls möchten viele Zuhörer die einzelnen Sätze
unserer Darbietung nicht durch Applaus unterbrechen.
Gern wird auch seitenverkehrt auf der Bühne sitzend
oder vor dem wehrlosen Publikum tanzend das Über-Ich gefeiert.

Mitten im Programm gedenken die Herren Lötzsch und Liebschner
urplötzlich einen längst vergangenen Schatz zu bergen,
obwohl diese Unternehmung nicht wirklich gut vorbereitet ist.
Zwei Drittel der Musikgruppe verlassen den Spielplatz fluchtartig.
Weil seine Probezeit erst im Jahre 2021 endet,
fügt sich unser Praktikant seinem Schicksal
und improvisiert sich notdürftig durch das
lediglich öberflächlich bekannte Liedchen.
Die Melodikabreitseite auf dem Bühnenmonitor
macht die Sache nicht eben einfacher.

Ende gut - alles gut!!

"Keiner geht gern allein nach Haus,
deshalb bleiben sie einfach alle da - nicht wahr."
(Spliff)
Marne kann viel mehr als nur Karnevall ...
beispielsweise ein wirklich sympatisches Stadtfest!!

Freie Bahn für den Nachtflug.
Zwei Uhr in der Früh:
Wir "haben" fertig.

am 19.08.2011 in Lübeck (Hanse-Weekend)

Freitag Nachmittag - Autos ohne Ende
Berufsverkehr - nicht schön!!

Der Alte (Sänger estd. since 1989) geleitet
den Neuen (Praktikant bis 2021)
netterweise zur etwas entlegenen Bühne.

Die Veranstalter vom Medienhaus Heck
machen das alles nicht zum ersten Mal ...
und das ist gut so!!

Gefühlte sieben Windstärken von vorn
lassen unsere Musik sicherlich noch frischer klingen.

Zwar wollen Kevin, Marcel, Pascal und Dustin
einen alten Freund wiedertreffen,
doch Heinzi ist tot!!

Alle anderen überleben die sibirische Kältewelle
und verbringen einen "gemütlichen" Konzertabend.

Wo waren eigentlich Jacqueline, Chantal und Mandy?!
Bestimmt bei Cindy.

Auf dem nächtlichen Heimweg
geht plötztlich alles doppelt so schnell;
die Straßen sind nicht mehr komplett zugeparkt - schön!!

Oder lag es doch am Rückenwind?!

am 13.08.2011 in Damp (DAMPmusica)

"Das Leben ist grausam und schrecklich gemein." (Die Prinzen)
Leere Baterien, Datenverlust (100%), Plattfuss (Auto - nicht Mensch)
hyperaktiver & nervöser Tastateur am Schnattergerät
und dann auch noch mit leeren Magen auf die Bühne.

"Und es war Sommer." (Peter Maffay)
Für die Dauer eines Abends.

Ein Musiker der Vorgängerband wies sichtlich erfreut darauf hin,
dass er und seine Mitstreiter jung genug für junge Mädchen wären.
Da hat er definiv Recht und wir wünschen allen Beteiligten von ganzem Herzen viel Spaß!!
(Wenn ihr mögt (= pädagogisch), dürft ihr bei nächster Gelegenheit
unsere Verstärker liebend gern mitbenutzen ... und zwar volles Programm - nicht halber Hahn.)

Nach uns - völlig unbestritten - allererste Liga.
Jedoch - um welchen Preis?!
Das Instrumentarium im Umfang eines Kleinstadtmusikladens
muss breits einen halben Tag vor dem eigentlichen Auftritt
auf-, ein- und sichergestellt werden und dann kommt ...
eine gaaanz lange Zeit im Wartehäuschen.

Bei uns geht das immer mehr so auf die Plätze, fertig, los.
Doch um auch einmal so richtig angeben zu können,
hatten wir an diesem Abend einen Tontechniker
aus den Vereinigten Staaten. (Boah ey!!)

Ob die teilweise deutlich von Müdigkeit geplagten kleinen Mädchen
diese Details zur Kenntnis nehmen in der Lage sind,
lassen wir einmal dahingestellt.

Wir hingegen nehmen erfreut zur Kenntnis,
dass die Tiedemänner und -frauen
(
tiedemann art production)
eine wunderbare Arbeit machen!!

(Vielen Dank für die Unterstützung beim Ein- und Ausparken
meines deutlich überdimensionierten Ersatzmobilchens!!)

am 10.08.2011 in Husum (Hafentage)

"Wann wird´s mal wieder richtig Sommer?
Ein Sommer, wie er früher einmal war."
(Rudi Carrell)

Wie die Börsenkurse, so der Regen:
im freien Fall - ohne Netz und doppelten Boden!!

Konzentrieren wir uns demnach
auf das Wichtigste im Leben:
die guten Nachrichten.

"Geile" Schnitten - hat Edyta Eichhorn
mit deutlich spürbarer Liebe kreiert.
Wir bewundern die Dame und beneiden Mike!!

Unkomplizierte Technik - nette / unaufgeregte Leute
mit lebenslänglicher (176-671 ist uns´re Nummer) Erfahrung.

Auf dem Heimweg gehört die Straße uns!!
Wer traut sich dieser Tage denn schon noch vor die Tür.

Außerdem gibt es gibt Fußball.
Im Fernsehen - zeitgleich.
Länderspiel - gegen Brasilien.

Unter diesen Vorgaben von einem Publikum
zu träumen, wäre wahrlich verwegen.

Und dann ist der Platz doch proppevoll.
Mit Kind und Kegel trotzen die Husumer den Naturgewalten.
Die Westküste zeigt sich sturmerprobt.

Wir sind beeindruckt und würden euch liebend gern
am 12.11.2011 im "Alten Heizwerk" zu Bredstedt wiedersehen.

P. S.
An eine ganz junge Dame, die den Titel "Auszieh´n"
unbedingt hören wollte.
Unsere Band ist in ihrer Liedauswahl
leider ganz wenig experimentierfreudig.
Aber ich würde alles für dich spielen ...
und auch singen ...
wenn du das wirklich willst!!

"Jetzt ist Sommer - egal, ob man schwitzt oder friert
Sommer ist, was in deinem Kopf passiert!"
(Wise Guys)

am 15.07.2011 in Düsseldorf (Größte Kirmes am Rhein)

Neumünster, 19.00 Uhr
Der Donnerstag erweist seinem Namen alle Ehre.
Entlang der Wasserstraße A1 begibt sich die illegale Reisegruppe
auf den Weg in längst verloren gegangen geglaubtes Territorium.
"Water, water - everywhere!!" (Iron Maiden)

Der unerschütterlichen Heimatverbundenheit wegen
wechseln wir nach dem Tunnel alsbald unsere Fahrtrichtung ...
rein instinktiv - natürlich in Richtung Norden!!

So ganz nebenbei erleidet eines unserer Bandenmitglieder
den schon ´zigfach wiederholten Tag seiner Geburt.
Dr. S. hat vorsorglich schon mal ´nen süßen Sekt warmgestellt.

Düsseldorf, kurz nach 24.00 Uhr
"Sie haben ihr Ziel erreicht."
Scotti´s - Café / Restaurant und Bar in einem.
Übernachtungsmöglichkeit - eher von untergeordneter Bedeutung!!
(Freunde, wenn die Bauaufsicht auch nur ein kleines Hühnerauge
d´rauf werfen würde ... so könnten weder Scotti himself (Hund)
noch die liebevolle Chefin aus Polska die angemessene Katastrophe verhindern.

Düsseldorf, bis kurz nach 02.00 Uhr
Den Spielleuten wird (ausnahms- und gnädigerweise) noch
limitierter Speis und unlimitierter Trank gewährt!!

Düsseldorf, etwa 05.30 Uhr
Presslufthammer-Bernhard spielt auch auf ...
unglücklicherweise im Vollkontakt mit unseren Ruheräumen.
Die verkehrsgünstige Lage der Übernachtungsmöglichkeit
- wo bleiben die Flieger?! -
tut ihr Übriges.
(Nennt man das schon "Auralverkehr"?!)

Düsseldorf, 10.30 Uhr
Wir mögen der überaus verlockenden Stimme
unserer elektronischen Wegvorhersagerin nicht so recht trauen ...
Motor aus - Totalverweigerung!!
Klaus ("der Chef von´s Janze") hält das für übertrieben und holt uns ab.

Düsseldorf, 11.30 Uhr
Hallo, aufbauen, fertig - alles irgendwie schon ein- / zweimal gemacht.
Jetzt nur noch elf (11!!) Stunden bis zum Ernstfall.

Düsseldorf, 20.30 Uhr
Fototermin und Fernsehinterview - bestimmt ganz wichtig ...
für uns jedoch eher weniger!!
Anschließender Imbissbudenbesuch mit Klaus
= bedeutend interessanter!!

Düsseldorf, Auftrittszeit
Das Aufentern der Bühne gleicht einem Spießrutenlauf.
(Mann is´dat voll hier!!)
Im zweiten Teil des Konzertes startet unser "Schlüsselbrettler"
einfach mal so ganz spontan ´ne heitere Mambo-Kurt-Einlage
mittels der werksseitig eingebauten Unterhaltungsprogramme
seiner kalorienarmen und garantiert koffeinfreien Ultralightkeyboards ...
auch lustig!!

Düsseldorf, zu später Nacht
Sit-in vor unserer Discountübernachtungsgelegenheit
Peace & love - Rock´n Roll hatten wir ja schon!!

A7, einen Tag später
Wir haben zwar mehrere Hobbyläufer,
aber nur ein wirkliches Ausdauertalent an Bord.
Trotzdem darf der Praktikant ans Steuerrad.

Inmitten des allerberühmtesten Staus in ganz Deutschland
(Der Tunnel - das "Nadelöhr des Nordens")
ist es plötzlich mit der Ausdauer dahin
und das soeben noch gerühmte Talent
muss ´mal eben für kleine Keyboarder.

"Alles ist im Fluss" und auch der vormals stockende Verkehr
fließt mit einem Male etwas schneller, als vorausberechnet.
"Houston, wir haben ein Problem!!"
Tasteninstrumente abwerfen ... oder das verlorene Schaf einsammeln?!

Eine hauchdünne Mehrheit stimmt für: "Anhalten."
Die bei der Wachablösung (s. o.) gestellte Frage lautete aber:
Kannst du fahren? Und keinesfalls:
Kannst du mitten im dreispurigen Verkehrsinfarkt
kurzparken und anschließend den Automatikbus
ganz unauffällig wieder ins Spiel bringen?!

Gas- und Bremspedal in vollkommener Syncronisation getreten,
wirken verheerend:
So muss Rodeoreiten auf einer Hüpfburg sein.
Herber Vertrauensverlust bei:
der Tieftönerabteilung, der Kaufhausleiterin und dem Klangkünstler.
In Bad Bramstedt ist der Fahrzeugführer i. V.
den Schlüssel dann auch endgültig los.

Wie kann man in nur 48 Stunden so viel erleben?!
Das ist ILLEGAL!!

am 24.06.2011 in Kiel (Kieler Woche)

Da soll es in diesem Jahr doch tatsächlich Konzertveranstalter gegeben haben,
die überaus treffsicher wussten, wie man das Kieler Publikum
mit innovativen Sicherheitskonzepten in die Enge treibt.

Dummerweise waren jedoch nicht alle Besucher
von der Käfighaltung begeistert
und es kam zu massiven
Enttäuschungen.

Und dann war da zum Glück das

Hier ist Kieler Woche wirklich noch Kieler Woche
und sehr viele Leute scheinen das doch irgendwie viel eher zu mögen.

Die Lütten werden schon mal hinter der Absperrung geparkt
und alle mit mehr Lebenserfahrung
können zwischen Nähe und Distanz frei entscheiden.
"Hysterie" in der ersten Reihe
oder gemütliches Rumlümmeln auf der Wiese -
im und vor dem Musikzelt geht alles.

Zitat einer Konzertbesucherin:
"War während der KiWo im Musikzelt Illegal 2001 gucken und siehe da:
Alles offen ... super Stimmung ... es geht also doch noch!!"

Und außerdem haben die da:

  • eine absolut perfekte Organisation
  • einen überaus sympatischen Sicherheitssdienst
  • einen begnadeten Küchengott (www.koch-portal.info)
  • eine unglaublich stressfreie Technik
  • so richtig tolle und alles andere als doofe Hasen
  • ein überlebenswichtiges Fundbüro (für latent doofe Gitarristen)
und:

So viele nette Leute vor der Bühne,
die diesen Abend für uns / für alle unvergessen machen.
Nur schwer zu beschreiben und
für alles Geld der Welt nicht zu kaufen.

Will aber auch keiner ...
Aber alle Jahre wieder wär´ schon schön ...

am 10.06.2011 in Schleswig (Valhalla Festival)
"Aber hier, wie überhaupt, kommt es anders, als man glaubt."
(Wilhelm Busch)

Da verbringt man nun des Nachts schier unzählige Stunden
mit lähmender Schlaflosigkeit in akuter Sorge
wegen des immer bedrohlicher nahenden Auftritts ...

und dann das:

Das Veranstaltungsgelände versprüht einen unverwechselbaren Charme!!
Auf dem Planeten Erde existiert keine andere
auch nur annähernd so perfekte Organisation!!
Technische Kleinstprobleme werden in Lichtgeschwindigkeit pulverisiert!!

Die Anhänger musikalisch eher härterer Gangarten
finden durchaus Gefallen an unserem "Kuschelrock"!!
In der
einschlägigen Presse ward geschrieben,
dass sich unsereiner als taugliches Zugpferd
für das gesamte Festival entpuppt hätte!!

"Eben jenes nur ein paar Stunden früher gelesen und geglaubt,
so hätte uns die Furcht nicht des Schlafes beraubt."
(unbekannter Nachwuchsdichter)

"Musik wird oft nicht schön gefunden, weil sie stets mit Geräusch verbunden."
(und noch einmal W. Busch)

am 16.04.2011 in Flensburg (Uni Rock)
"Optimismus ist nur ein Mangel an Information."
(Heiner Müller)

Und die Mutti hatte doch Recht ...
Man sollte durchaus etwas Anständiges lernen, um nicht:

  • nach sechs Stunden Wartezeit
  • in überaus erfrischender Umgebung
  • ohne den kleinsten Hinweis auf etwas Ess- oder Trinkbares
  • in einer überdimensionierten Halle, die ihrem Namen akustisch alle Ehre macht
  • zu sehr später Nachtstunde
  • in absolut unmöglicher Aufmachung
  • Rüpelrock vor studiertem Publikum darzubieten.

Und die Mutti hätte für immer Recht behalten ...
wäre(n) da nicht:

  • unser Geschäftsführer, der uns mit großer Geste (auf Geschäftskosten) zum Abendmahl lud
  • ein Vokalensemble, das "wie die Englein trällern" (Falco) konnte
  • gut bestückte Musiker, die uns leihweise ihr Instrumentarium zur Verfügung stellten
  • 33 Vol. % musikalischer Lebensinhalt
    (Zitat aus des Sängers in Arbeit befindlichem Buch - wird geilomat - "Isch schwör!!")
  • jene Damen und Herren im Publikum, die ganz eindeutig das hatten, was Eltern ihren Kindern
    allmorgendlich bei deren Abgabe in einer örtlichen Bildungsanstalt wünschen:

Viel Spaß!!

am 09.10.2010 in Pahlen (Oktoberfest)
"Die Herbstferien in Hamburg starten am 2. Oktober,
in Niedersachsen und Schleswig-Holstein in diesem Jahr am 8. Oktober.
Für Hamburg Airport bedeutet das wieder Hochbetrieb,
denn so mancher tauscht Schulbank und Bürostuhl gegen Sonnenliegen ein
und fliegt vom Flughafen Hamburg in den Urlaub."
(Quelle: Reisenews Online)

Während sich ein nicht unerheblicher Teil
der Eingeborenen Norddeutschlands
vor dem Abflug in wohltemperierte Gefilde
erstmalig dem "Nacktschneckenscannertest" unterzog,
mühten wir uns redlich, die Begleitmusik
für ein im tiefen Süden der Republik angesiedeltes Ritual abzuliefern.
Dieses Vorhaben hatte sich bereits im letzten Jahr
als echte Herausforderung entpuppt,
war heuer nicht eben einfacher geworden
und erforderte ein gerüttelt Maß an Konzentration
auf das Wesentliche - die Musik!!

Diejenigen, welche doch tatsächlich eine Band sehen wollten / wollen,
haben unserer Meinung nach nämlich auch unter widrigsten Umständen
(genau wie der Veranstalter und die Jungs von der Technik)
Anspruch auf einen tendenziell 100%-igen Einsatz auf der Bühne.
Das haben wir an diesem Abend wohl erstaunlich gut hinbekommen,
was vereinzelt sogar zur Kenntnis genommen wurde.
So manch ein Oktoberfestler nebst weiblichem Pentdant
wird hingegen aller Wahrscheinlichkeit noch ein Weilchen brauchen,
bis er / sie den Alkoholzufluss korrekt zu dosieren vermag!!

am 28.08.2010 in Jübek (Revival Party)
Vierzehn Tage nach der denkwürdigen "Erinnerungsfeier" auf "heiligem Boden"
hier nun die ultimativ subjektiven Eindrücke unseres Neuen.
(Gitarristen - Anm. des Verfassers)

Mittwoch, der 25.08.2010
Der Ausnahmezustand - wir proben - alle zusammen - geil!
Thomas findet Gefallen an meinen Gitarrensolos - noch geiler!!
Fred fragt, ob der für unter 100,- Taler in der Bucht
erhältliche Transistorgitarrenverstärker (MIJ) Vollröhre sei - Durchbruch!!!

Samstag, der 28.08.2010 (Vorbereitungsphase)
Historische Studien auf der weltweiten Datenautobahn.
Erkenntnis: In Jübek spielten einige meiner Götter!
Der Wagen springt an - dieses eine Mal versagt keiner der vier Fensterheber -
von denen drei bereits kostenpflichtig ausgetauscht wurden!!
(
www.skoda.de - Anm. des Verfassers)
Ohne physikalisches Uhrwerk erreiche ich auf die Minute pünktlich
den vereinbarten Treffpunkt und erspare mir Spott und Hohn!!!

Samstag, der 28.08.2010 (Heiße Phase)
Die fünf Freunde des Festkomitees machen ihre Sache absolut perfekt!
Beim Mini-Soundcheck fehlt 1/2 Tastenkanal - die Problemlösung erfordert Ausdauerkraft.
Der Klang (Sound) auf der Bühne erreicht nicht einmal Schülerbandniveau
und obwohl wir diesbezüglich eigentlich ziemlich stressresistent sind,
setzt uns der Monitormischer stark zu - eine echte Herausforderung!!
(Meinereiner bekommt außerdem mit nahezu erschreckender Regelmäßigkeit
eine XXL-Portion Bühnennebel ins Gesicht geblasen,
sobald ich mich auch nur in die Nähe meiner vollständig abbezahlten Gitarrenanlage begebe.)
Um dem ohrenbetäubenden Lärm der bis weit über den Anschlag aufgerissenen Box
neben meinem Mikrofon zu entkommen,
drehe ich sie in einer letzten Verzweiflungstat einfach um!!!

Samstag, der 28.08.2010 bis Sonntag, den 11.09.2010 (Aufarbeitung)
Ein tiefes schwarzes Loch - direkt nach dem Auftritt.
Möglichst schnell - möglichst unauffällig - aber Hauptsache verschwinden.
Bei dem Versuch drei Hähnchenschnitzel in Bestzeit zu inhalieren,
treffen mich mitleidige Blicke voller Verständnis.
Die Hamsterbacken werden wahrscheinlich einer durchhungerten Kindheit
oder aber dem problemvermeidenden Familienstand zugeschrieben!
In den folgenden Tagen nähere ich mich ganz vorsichtig den einlaufenden Rückmeldungen.
Der finstere Satz des Grauens ("Die waren früher mal gut.")
steht - wem auch immer sei Dank - nirgendwo zu lesen!!
Erste Zweifel an unserem Kapitalversagen kommen, als auf der Internetseite des Veranstalters
entlastendes Beweismaterial in Form einer Ton- und Bildaufzeichnung auftaucht.
Kaum zu glauben: der gleiche Abend, die gleiche Band - alles nur aus einer anderen Perspektive.
Bin ich froh, dass ihr die meinige nicht miterdulten musstet!!!

Das war ja sowas von geil - Jübeck 2011 - wir hätten nichts dagegen.

am 03.07.2010 in Uelzen (Stadtfest)
"Was gibt's Neues?"
(Quelle: Frühstück bei Stefanie)

"Flirrende Hitze, halskratzende Ozonwerte,
dazu sieges(be)trunkene Fußball-Fans
und statt eines Feuerwerks Blitz und Donner.
Ein Wochenende, das man wohl nie vergessen wird...
Hoch "Yari" trieb die Temperaturen
kurz vor dem Viertelfinal-Spiel gegen Argentinien
auf Höchstwerte bis zu 37 Grad.
Public Viewing wurde zur Schwitzkur.
So kamen weniger Zuschauer als beim Achtelfinale."
(Quelle: Bild online)

"Hamburg/Kiel - Gleich am ersten Juliwochenende demonstriert
der Hochsommer seine ganze Stärke im Norden.
Schatten und Abkühlung sind am Sonnabend bevorzugte Ziele
vieler Menschen in Hamburg und Schleswig-Holstein.
Bei Temperaturen vielerorts über 30 Grad zieht es Urlauber und Ausflugsgäste
an Strände und Seen, in Eisgeschäfte und auf schattige Plätze in Parks."
(Quelle: Kieler Nachrichten online)

Die fünf Gartenzwerge jedoch zog es dem allgemeinen Trend zum Trotze
auf die A7 in Richtung Niedersachsen - immer eine gute Idee.
Unter den für Norddeutschland handelsüblichen klimatischen Bedingungen
mit ziemlicher Sicherheit richtig, aber ...
Der ewigen Eiszeit in den Wintermonaten folgte heuer (Wiener Blut)
geradezu wüster Temperaturterror - Hitzewelle in Deutschland.

1:0 - heiß - unsere Ankunft in Uelzen war leidenschaftlich präzise und relativ erfolgreich
auf den Spielbeginn der Schlandlandmannschaft abgestimmt.
2:0 - heißer - wir hatten kaum den Bandbus verlassen,
da zerrissen erste Freudenschreie die trügerische Ruhe
einer vermeindlich menschenverlassenen Stadt.
3:0 - am heißesten - der äußerst sympathische Veranstalter
hatte von der Unterbringung im "Bürgerlichen Brauhaus"
über das mit zahlreichen neuen Fußballfreunden bestückte Fernsehzimmer
bis hin zur Logistik im Bühnenbereich alles perfekt geregelt.
4:0 - gigagagaheiß - trotz Hitze- und Torrekord
(nebst dem daraus resultierenden Konsum nicht unbedingt vitaminhaltiger Getränke)
fanden noch erstaunlich viele Uelzener
den Weg zur großen Bühne am Herzogenplatz.
Wir bedanken uns und bescheinigen allen Konzertbesuchern
hiermit eine durchaus erstaunliche Kondition.

"Dann ham wir's ja!"
(Quelle: Frühstück bei Stefanie)

am 25.06.2010 in Kiel (Kieler Woche)
Mein lieber Herr Gesangverein - was für ein hysterisches Fest!!

Anfänglich sind wir in der Regel eher verhalten optimistisch.
Eine Stunde vor Konzertbeginn - vorsichtige Blicke in den Zuschauerraum.
Noch ganz viel Rasen zu sehen - kein Grund zu erhöhter Pulsfrequenz.

Die Organisation hinter der Bühne - vom Feinsten!!
Wir bekamen einen Parkplatz, eine Aufenthaltsgenehmigung zum Umhängen,
einen Ruheraum, ein Esszimmer mit exquisiter Nudelpfanne,
ausreichend Zeit für den Auf- und Abbau nebst Kostümierung
und ausnahmlos freundliche, entspannte Menschen hinter der Bühne.
Kurzum - alles, was einer Musikgruppe das (Über-) Leben erleichtert.

Die Unterstützung vor der Bühne - vom Feinsten!!
Ein Engel in der Wäsche- und CD-Abteilung,
mehrere Fotofanatiker mit fortgeschrittenen Fachkenntnissen,
nicht wenige Fernreisende (max. München - Kiel = 900 km),
einige bekannte Gesichter sowie erstaunlich viele Neuzugänge,
die im längst vergangenen Jahrhundert
noch nicht einmal die Planungsphase erreicht haben dürften
und einen Chor, der für Gotthilf Fischer
im direkten Vergleich das sichere Aus bedeuten würde!!

Dann traten all diese Komponenten wohl miteinander in Interaktion
und es wurde ... eben ein hysterisches Fest!!
Das kann keine Musikgruppe der Welt allein bewerkstelligen,
weshalb wir uns an dieser Stelle zwar ungewohnt artig,
aber aus vollster Überzeugung von ganzem Herzen bedanken!!

Wir haben hier und jetzt zwar so Einiges geschrieben,
aber eigentlich fehlen uns die Worte!!
Leihen wir uns eben welche:
"Boah Alter, was geht ab - krasses Konzert - voll fett Digger!!"

am 05.06.2010 in Rendsburg (Schleswig-Holstein-Tag)
Sonnenschein für alle - keine Wolke zu seh´n
Zwanzig Grad im Schatten - das Leben ist so schön
Der Bär tobt wie immer - kein neues Phänomen
Alle woll´n noch bleiben - keiner möchte geh´n

Letztendlich war alles märchenhaft:1
der magische Ort
das güldene Wetter
das bezaubernde Publikum
der Veranstaltungskönig
der Marktschreier
die Gaukler
die Burgwächter
die Küchenfee
und wohl auch die fünf Zwerge.

1 Wir lassen den Schreiberling allzu possenhafter Darstellungen
jetzt mal dort, wo er hingehört - nämlich außen vor.
Möge er fortan dem mittelalterlichen Brauche folgen,
in Niederschriften ausnahmslos Rühmliches zu berichten.

am 15.05.2010 in Neumünster (Meister vs. Meister)
Neumünster - 18.00 Uhr
Temperatur: gefühlt wie 6°
Wind: in Boen 41 km/h
Niederschlagsrisiko: 75%
Niederschlagsmenge: 1-3 l/m
2
(Quelle: www.wetter.de)

So absurd es auch klingen mag: Irgendwie scheinen unsere Konzerte
für Mercedes-Benz unter keinem guten Stern zu stehen.
Und dabei haben doch alle nur das Beste gewollt.
Aber erstens - es kommt anders - und zweitens - als man denkt!!

Die Liste der größten anzunehmenden Unfälle reicht von
der totalen Missachtung technischer und logistischer Grundanforderungen
bis zur vor Kälte erstarrten Restcurrywurst nach dem Auftritt.

Es lebe der Rock´n Roll!!

Es war trotzdem ein bewegender Moment
mit Sepp Meier einem Idol aus Kindertagen zu begegnen
und es ist absolut legendär, wie die eigene Mannschaft
- auch nach weniger glanzvollen Partien - stets volle Rückendeckung bietet
und sich aber auch niemals nicht die Spielfreude oder die gute Laune nehmen lässt!!

am 01.05.2010 in Kiel (Baltic Hurricanes - Season Kick-Off)
Obwohl wir nun aber auch rein gar nichts von American Football verstehen,
durften wir heute bei den Baltic Hurricanes spielen.
Nun ja, zwar nicht im Stadion, aber immerhin vor dem Stadion.
Und das zu 100% in Originalkostümen - Profis nennen die wahrscheinlich irgendwie anders.
Unser ganzes Mitgefühl bzw. unsere Sympathie gilt an dieser Stelle:
- all denen, die den illegal vorpubertären Humor vor dem Auftritt erdulden mussten
(zur Erklärung - das ganze Leben ist in diesen Momenten ein einziger Schulhof,
aber eigentlich kompensieren wir lediglich unsere Versagensänste)
- all denen, die sich ein geringfügig anderes Endergebnis gewünscht hatten
- all denen, die vor der Dopingkontrolle äußerst sportiv sieben (7!!) Pils vernichten durften,
weil sie sonst nicht hätten tun können, was sie müssen sollten
- all denen, für die unser Krawall nach dem Spiel eine Spur zu laut war
- all denen, die unter der sportiven Montour Muskeln erwartet hätten
- all denen, die im Stadionrestaurant auf ihr zugegebenermaßen sehr feines "Fresschen" warten,
dabei jedoch notgedrungen ihre Überlebenschancen zu kalkulieren beginnen!!

am 05.12.2009 in Poyenberg (Open Air!!)
Open Air - im Dezember??
Die spinnen, die Römer!!
Im elektronischen Postverkehr der Musikgruppe
stand nach Vertragsunterzeichnung Eindeutiges zu lesen.
Gitarrist an Klavierspieler:
"Entweder haben die einen Fehler gemacht - oder wir!!"
Soundmann an Veranstalter:
"Hast du überhaupt schon ´mal in deinen Kalender geguckt??"
Andererseits:
Nichts ist unmöglich und geht nicht - gibt´s nicht!!
Frei nach René Goscinny:
Ganz Deutschland ist von Dieter B. besetzt ...
Ganz Deutschland??
Nein, ein kleines Dorf leistet nach wie vor heftigen Widerstand.
Dank eines Zaubertranks sind die Dorfbewohner praktisch unverbiegbar.
Sie ahnen, dass mediale Gewalt ziemliches Unheil anrichten kann
und verführen fünf ILLEGALE, um hinter das Geheimnis der Musik zu kommen.
Diese befreien sich zunächst einmal von weiten Teilen ihrer überflüssigen Abendgarderobe
(nahezu bauchfrei)
und erleben dann einen der unvergesslichen Abende,
die angenehm im Abseits von PR-Leuten, Chartplazierungen und Verkaufszahlen stattfinden.
De, A, En, Ka, E

am 25.10.2009 in Rendsburg (Die Nacht der Clubs)
Wer hat an der Uhr gedreht ... ??
Während sich Millionen von Bundesbürgern
mit einer Bonusstunde Winterschlaf
auf die dunkle Jahreszeit vorbereiteten,
hüpften die ILLEGALEN zu nachtschlafener Zeit
(nämlich von 1.00 bis 03.00 Uhr!!)
putzmunter auf der Bühne umher,
als wären sie gegen jeglich Art
von altersbedingten Ermüdungserscheinungen
(mit Wirkstoffverstärker) geimpft worden.
Dabei hatte der Mann für´s Gebrüll
auf seinem Zug über die Alpen
dem Tachometer seines rettungsbedürftigen Automobils (Opel)
erst wenige Tage zuvor 4000 Autobahnkilometer aufgedrückt
und war im Italienurlaub von den Eingeborenen
wegen seiner doch arg temperaturempfindlichen Füße
ganz liebevoll "rammollito" (ital. Weichei) getauft worden.
Hätten ihn seine südländischen Freunde in dieser Nacht sehen können,
so wäre ihm warscheinlich eher der Titel "rambolitto" zugedacht worden.
Vielleicht sollten wir Papa Silvio zu einer Liveübertragung
des Konzertes am 05. Dezember in Poyenberg überreden.
Jenes soll nämlich unter freiem (Sternen-) Himmel stattfinden
und noch "härterer" geht ja wohl kaum ...

am 10.10.2009 in Pahlen-Pahlhude (Oktoberfest)
Jetzt ist es amtlich - wir spielen einfach ´nen Tick zu wenig.
Da lässt der Neue doch glatt mal die Hälfte seiner Gitarrenanlage zu Haus
und darf dafür die wunderschöne Strecke nach Pahlen
bei widrigen Witterungsbedingungen und in stockfinsterer Nacht
gleich vier Runden lang genießen ...

... während es sich die Herren Mitmusiker
ganz gemütlich im hauseigenen Restaurant bequem machen.
Aufmusiziert wird dann in gewohnt stilsicherer Abendgarderobe,
wobei sich einige Partygäste erstaunlich häufig mit eigenen Wortbeiträgen
(mal mehr, mal weniger verständlich) total kreativ ins laufende Programm einbringen.

Da wir leider absolut null Gefallen an "Credits" finden können,
("Credits" steht in der international anerkannten Musikersprache für:
überschwängliche, durch unkontrollierbare Gefühlsregungen geprägte Danksagung)
sagen wir allen, die ILLEGAL gut tun: "Macht einfach weiter so!!"
("Wie tschusst wonna sänk ju, end wie laff ju oal!!")

am 27.06.2009 in Hillgroven (Autoverwerterolympiade)
Nachdem der Kontrast zwischen Groß- und "Nichtganzsogroßveranstaltung"
im letzten Jahr anfänglich noch ein wenig für Verwirrung gesorgt hatte,
war nun schon die Anreise mit einem Gefühl von
"Driving home for Autoverwerterolympiade"
verbunden, was zur Folge hatte,
dass zwei Musiker
und ein Trommler
sich gleich mal
häuslich einnisteten.

"Was hat´n da de Pappa da
Der hat e Flasch´ Grappa da, de Pappa
Wo hat dann der Pappa die Flasch´
De Pappa hat de Grappa in de Tasch´"
(Rodgau Monotones)

am 26.06.09 im Kieler Woche Musikzelt
Eine Reise zurück in die Zukunft.
1993 - 2009
Die Wiederauferstehung des Musikzeltes.
Erinnerungen und immer noch Gänsehaut.

Mit synthetischen Haaren im Turnanzug
zwischen Sonnenallee und D!´s Dance Club.
Mal durchdacht, mal erschreckend ungeprobt.
Für´s Publikum aber sicherlich sympathisch.

Ansonsten hätte sich die überfüllungsbedingte
Sperrung des Geländes wohl erübrigt.
Wozu also viele Worte verlieren?

"Es ist hart und echt nicht fair, ich hätt´so gerne etwas mehr.
Und außerdem ist es gemein, etwas mehr könnt´s gerne sein."
(Thomas Lötzsch)
"Heut´ist nicht aller Tage, wir kommen wieder - keine Frage."
(Paulchen Panther)

am 09.05.09 im Alten Heizwerk Bredstedt
Auf der offiziellen Internetseite Bredstets steht geschrieben:
"Eine kleine Stadt (im Herzen Nordfrieslands) , die alles hat."
Am Abend des neunten Mai nutzten wir die ungemein günstige Gelegenheit
zur schonungs- und lückenlosenlosen Überprüfung
dieser vor Selbstbewusstsein strotzenden Werbebotschaft.

Prüfbericht
Kultur & Veranstaltungszentrum, dessen Besuch allein schon eine Reise wert ist = vorhanden
größte private Ledersofasammlung nördlich des Südpols = vorhanden
persönlicher Anlageberater (pendelt zwischen Bad Bramstedt und Bredstedt) = vorhanden
freundlicher Restaurantbesitzer aus Griechenland mit gaaanz viel Zeit = vorhanden
Gäste aus aller Herren Bundesländer (u. a. aus "D´dorf" in Nordrhein-Westfalen) = vorhanden
fröhliches Geburtstagskind incl. obligatorischem Ständchen (Hip hip hurra!!) = vorhanden
gute Laune (hier auch gerne in flüssiger Form verabreicht) = vorhanden

ehrenvolle Auszeichnung für jahrelange Treue und unzählige Autobahnkilometer = erfolgt
ernstgemeinte Warnung vor Bushidos Muttertagsgedichten = erfolgt

Lampen an = Partyleute & Mond
Lampen aus = Straßenbeleuchtung zu später Nachtstunde

Gesamturteil
unbedingt empfehlenswert
***** im Guide ILLEGAL

am 26.12.08 im Antikschuppen Bad Segeberg
Wer am Abend des 2. Weihnachtsfeiertages bei uns zu Gast war,
konnte sehen und / oder hören:

  • wieviel Weihnachtsdekoration mit gutem Willen auf einer Bühne unterzubringen ist,
  • wie fünf skandalöse Weihnachtsmänner in Synthetikkostümen auf der Bühne dahinschmelzen,
  • wie verblüffend weihnachtlich das wohl prägnanteste Lachen Schleswig-Holsteins klingt,
  • wie rasant junge Menschen Weihnachtskalender plündern können, wenn es um Schnapps geht,
  • wieso das traditionelle "Kling Glöckchen" dann doch nur selten im Rammsteinsound erklingt,
  • weshalb "Rolf Z." seine "Weihnachtsbäckerei" mit aktualisiertem Text veröffentlichen sollte,
  • warum Eintrittsgelder bei uns sicherer als bei einem gewissen "Herbert G." angelegt sind
  • und aus welchen anderen Gründen der Besuch eines ILLEGALEN Weihnachtskonzertes
    die Herzen erwärmt und für 2009 in die Liste der guten Vorsätze aufgenommen werden sollte.

Wir wünschen euch einen geglückten Start
(ohne "Nie wieder Alkohol" - Schwur!!)
ins neue Jahr
und uns,
dass wir 2009 erneut so viele fröhliche Menschen
auf unseren Konzerten begrüßen dürfen.

am 13.12.08 in der Meier Music Hall Braunschweig
Erneut führte unser Weg geradewegs auf die Autobahn,
um jenseits der schleswig-holsteinischen Landesgrenzen
auch mit 40+ noch neue Erinnerungen zu produzieren.
Unvermeidlich fielen - wie immer - dabei auch
überaus wichtige Erkenntnisse über das Leben an sich
als Nebenprodukt unserer musikalischen Bemühungen ab.

Ein Auszug:
  • In Braunschweig wimmelt es nur so von Fotografen.
    Und die können das ganz offensichtlich auch noch!
  • Sowohl Sido als auch André Rieu sind bezüglich ihrer
    Darbietungen als nur bedingt schuldfähig einzustufen.
    In Wirklichkeit sind Tonkünstler nämlich generell
    arglose Opfer akustischer Gesetzmäßigkeiten.
  • Die einhändige Laola-Welle ist zwecks Vermeidung von
    Missverständnissen tunlichst zu vermeiden.
  • Elektronische Zigaretten (gibt´s wirklich - kein Scherz!!)
    rauchen nur solange, wie der Akku Strom hergibt.
  • Bei euch sollten wir die Anlage wohl besser
    nicht schon nach der dritten (3. !!) Zugabe ausschalten.
    (Ihr wart unglaublich und wir hatten sowohl eine Gänsehaut
    als auch ein unheimlich schlechtes Gewissen!!)

am 07.11.08 im Cuba Club Neumünster
Nachdem wir uns gemeinsam mit dem Veranstalter
beim türkischen Imbiss durchgefuttert hatten,
gab es in dem geschmackvoll eingerichteten Club
ein völlig entspanntes Konzert mit beihnah familiärer Atmosphäre.
Die erforderlichen Zutaten:
ein professioneller Organisator, der vom Fach ist,
ein erfahrener Techniker mit eigener Anlage,
eine gute Fee als Dauerbegleitung,
einige bekannte Gesichter,
gute Laune
und das auch in harten Zeiten
unzerstörbare Unterhaltungstalent unseres Sängers!!

am 31.10.08 im Aladin Bremen
im Mannschaftstransportwagen unseres Lieblingsautohauses
ging es über die von Baustellen arg gebeutelte A1 ins Aladin,
um die dort herrschenden höhlenartigen Bedingungen
klimatisch und psychoakustisch zu meistern
und jede Menge neue Vokabeln zu lernen.
Ein Auszug aus dem schedule:
meeting, backstage, catering, restroom, doors open,
support act, showtime, curfew und overnight (!!)
Sprachlich sind wir nun mindestens für eine Welttournee gerüstet.
Entfernungen spielen Dank Fietes leidenschaftlicher Begeisterung
für einen Tempomaten ohnehin eine nur noch untergeordnete Rolle.

am 18.10.08 im Rider´s Café Lübeck
in einem altgedienten & legendären Club
mit erfahrener Mannschaft und sturmerprobtem Kapitän
mit einem umsorgenden & bezaubernden Smutje (weiblich!!),
vor und ggfs. auch nach dem Konzert um das leibliche Wohl bemüht
mit einem seit 1994 ungeprobten Stück (Alles klar?) im Programm
mit dem neuartigen Treuesystem für oft gesehene Gäste
mit Konzertbesuchern aus Thürigen (!!)
und einer Band, die sich über gelungenes Zusammenspiel freut.
(Konter über links, Doppelpass, Flanke in den Strafraum etc.)

am 23.08.2008
Ja, wir haben es getan.
Nicht in der "Ostseehalle" - sondern in der Autohalle.
Nicht weil wir es tun mussten - sondern weil wir es tun wollten.
(Wir haben alle mindestens einen weiteren Beruf gelernt,
um Alpträumen jederzeit aus dem Weg gehen zu können!)
Warum also ein Kurzauftritt in derart artfremder Umgebung?
Weil uns die Geschäftsleitung auf ehrliche und persönliche Weise unterstützt
und wir uns dafür auf ebenso ehrliche und persönliche Weise revanchieren wollten.
So einfach ist das!
P.S. Außerdem haben wir jetzt alle eine extrem geile
Mercedes-Benz-ILLEGAL-2001-Arbeitshose
vor den Latz geknallt bekommen - das war´s wert!

am 26.07.2008 auf Helgoland
Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt, die ist ...
in erster Linie aber eben auch hochgradig spannend, wenn:

  • die Fähre im Falle der verspäteten Anreise eines Bandmitglieds einfach schon mal weg wäre
  • die Musikinstrumente im offenen Kutter verfrachtet und anschließend mit dem Handkarren über den Strand gezogen werden
  • besonders wichtige Instrumentenkoffer auf eigene Faust eine maritime Ehrenrunde zwischen Düne, Fähre und Insel drehen
  • der Veranstalter die Band am liebstem am Strand schlafen ließe
  • der Gitarrenspieler seine an der Bude erworbene Currywurst Pommes aber lieber im nahe gelegenen Cafe im Beisein der Vertrauten vertilgen möchte
  • es festzustellen gilt, wer mit wem des Nachts das Bett teilt
  • der motorisch gröbst ausgelegte Musiker (Der kann aber auch anders!) im Duett mit einem Konzertveranstalter im nahezu mörderischen Selbstversuch ein alkoholisches Getränk ohne Bohne verwertet (!)

und trotzdem alle heil und gesund wieder festen Boden unter die Füße bekommen.

am 27.06.2008 in Hillgroven (Autoverwerterolympiade)
Das Kontrastprogramm - etwas weiter von der Landeshauptstadt entfernt
und dazu ein klein wenig überschaubareres Publikum.
Dafür aber: direkt hinter dem Deich,
"Backstage" im "Häuschen" des Veranstalters,
fantastisches "Essen auf Rädern"
- der Dame des Hauses sei ein besonderer Dank ausgesprochen -
und Menschen, die sich inmitten des Programms für die Musik bedanken!
Fazit: Wir haben noch nie in so kurzer Zeit
so viele sympathische Menschen auf einen Haufen gesehen!

am 26.06.2008 in Kiel (Kieler Woche)
Manche reden unglaublich viel von früher - wir leben jetzt!
Aber der Neue weiß nun endlich:
So muss es früher gewesen sein.
Und alle zusammen wissen wir:
Na bitte, es geht doch / noch!
Vielen Dank für eure Mitarbeit!
Die Sandkistenrocker werden auf YouTube gerade zur Legende
und wir denken insbesondere an das Organisationsteam,
Ingo Pohlmann & Band, die vielen Konzertbesucher
und den Wettergott!!!

am 14.06.2008 in Rendsburg (Altstadtvergnügen)
noch beim Soundcheck "roch" das Ganze - ehrlich gesagt -
sehr verdächtig nachTanzmucke!
Bei Konzertbeginn erinnerte dann - Gott sei dank -
nur noch die Optik der fünf ILLEGALEN an besagte Musiksubkultur.
Es ist schon erstaunlich, wie schnell sich der Schiffbrückenplatz
von einer Super-Sternchen-Schnuppen-Suchwettbewerbsstätte
zur mehr als brauchbaren Kulisse
für eine zu 100% ungecastete Rockband verwandelte.

am 05.06.2008 in Neumünster (Holstenköste)
traumhaftes Wetter, ein gut gefüllter Platz,
eine nahezu professionell durchorganisierte Veranstaltung
und fünf Musiker in festlicher Abendgarderobe ...
alles in allem ein gelungener Auftakt der Freiluftsaison!

Und obwohl wir völlig unschuldig sind,
tut es uns leid,
dass drei verschiedene Anfangszeiten durch die Medien geisterten
und dass sich einige Ureinwohner so gerne gegenseitig auf die Nase hauen!


am 12.04.2008 im Alten Kino Reinfeld
einige Konzertbesucher wollten es zwar Anfangs nicht so recht glauben,
doch ILLEGAL bespielte Reinfeld - Widerstand zwecklos.
Abendessen in der ersten Reihe des ehemaligen Kinosaals -
im Gegensatz zur äußerst überschaubaren Grundfläche
des Musikeraufbewahrungsraumes hinter der Bühne - der reinste Luxus.

Insgesamt begann 2008 wie 2007 geendet hatte:
mit einem Clubkonzert in herausragender Atmosphäre
von einer überaus sympathischen Mannschaft perfekt organisiert.
Wir sagen einfach nur: "Danke!" und würden uns jederzeit wieder auf die Socken machen.
Anruf genügt ...

und am 14.12.07 im Volksbad Flensburg
für uns ganz simpel das "Grande Finale".
Eine Musikgruppe, die nicht ganz so gerne probt,
war - und dies mühelos - "aufeinander eingespielt".
Weiter so, Jungs ...

am 23.11.07 im Speicher Husum
unter etwas nebulösen Umständen ist der Sound im Sande verlaufen
und auf der "liebevoll" mit weißen Strahlern der Marke "Hobbykeller" ausgeleuchteten Bühne
hatten wir bauartbedingt ständig einen Balken (nicht Brett!) vor dem Kopf.
Husum, ILLEGAL kann das besser!

am 10.11.07 im Erdbeerparadies Wyk auf Föhr
Die kleine Kneipe mit Kamin (überlebenswichtig für Musiker, die gern auch mal in den Graben fallen!)
als "Backstageraum" - das Leben kann so schön sein!
Temperaturen rund um den Siedepunkt auf der Bühne -
Arbeitschutzbestimmungen für Musiker?

am 27.10.07 im Hohen Arsenal Rendsburg
Am historischen Örtchen mit deutlich militärischem Bezug
hatte ein Bandmitglied seine Matrosenuniform vergessen!
Eintrag ins Klassenbuch!

am 20.10.07 in der Alten Mühle Eutin
(Ein Konzert bei "alten" Bekannten - unvergessen: die Mühlenpfanne ...
Der Neue (Gitarrist seit 1999) macht das sowieso alles nur wegen der Nahrungsmittelspenden!

am 19.10.2007 in der Disco Vineta Schleswig
(Vor Ort waren sogenannte Tanzkäfige - passen da auch Sänger rein?
Vielen Dank an Jens - nein, nicht den lauten Trommlspieler -
für die Hintergrundinformationen über Flatrate-Partys!
Zum ersten Mal in unserem Leben waren wir froh,
steinalt - dafür aber aus dem Gröbsten ´raus zu sein!)

am 17.10.2007 im Stadttheater Heide
("Wenn der Teekessel singt und der Goldteefix duftet..."
Es gab "Freitee" für alle und die "Bande" stand ein bisschen im Dunkeln.
Wir behaupten: Für ein Herbstkonzert in unmittelbarer Nähe der Nordsee - optimal!

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